Warten auf Baubeginn in Klötze

Hegefeldhalle: Alles muss raus

Die Hegefeldhalle in Klötze und der davorliegende Fahrradständer der Sekundarschule.
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Die Klötzer Hegefeldsporthalle soll umfangreich saniert werden.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Seit zwei Jahren warten die Klötzer auf den Beginn der Sanierungsarbeiten an der Hegefeldhalle. Passiert ist bislang noch nicht viel. Als neuestes Datum wird April für den Beginn der Abbrucharbeiten genannt.

Klötze – Die Bauarbeiten an der Klötzer Hegefeldsporthalle sollten eigentlich laut Ausschreibung bereits ab 15. Februar beginnen. Der Wintereinbruch machte das aber zunichte. Bauarbeiter sind bislang noch nicht aufgetaucht. Im ersten Schritt der Arbeiten soll eine großräumige Absperrung der Baustelle geschaffen werden, ebenso eine Baustraße als Zufahrt zu der Halle, die hinter der Sekundarschule für Baufahrzeuge etwas schwierig zu erreichen ist.

Richtig zur Sache wird es ab April gehen – wenn die Stadt für die vorgesehenen Arbeiten eine Firma gefunden hat. Dann erfolgen umfangreiche Abbruch-, Rückbau- und Entkernungsarbeiten in der Sporthalle, die von Grund auf saniert werden soll. Nach der Baustelleneinrichtung soll es mit voller Kraft zur Sache gehen. Ziegelmauern und Verblendermauerwerk sollen ebenso abgebrochen werden wie Deckenkonstruktionen. Weiterhin vorgesehen ist der Ausbau von 56 Stahlbetonstürzen. Innentüren, Stahleinbauteile und Stahlblechabdeckungen müssen von den Bauarbeitern ausgebaut werden. Die Halle wird komplett entkernt. Das bedeutet, dass auch die Bodenfliesen, das alte Parkett und der Terrazobelag abgebrochen und ausgebaut werden. Von den Radialventilatoren über die Lüftungsleitungen bis zu Rohren, Klettergerüsten und Wandpaneelen bleibt nichts in der Halle stehen.

Weiter gehen die Arbeiten in den Sanitärräumen. Dort sollen die vorhandenen Sanitäranlagen demontiert werden. Als letzter Teil der Abbrucharbeiten ist die Demontage von Elektroinstallationen vorgesehen. Der Baubeginn ist für den 6. April geplant.

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