In der evangelischen Familienbildungsstätte heißt es am Freitag „Manege frei“

Kleine Artisten trainieren für den großen Auftritt

Mit Bällen und Diabolos genannten Doppelkegeln trainierten gestern die Jongleure für ihren großen Auftritt. Finja Krähe (Mitte) hatte sich für einen sogenannten Schweif-Poi entschieden. Fotos (3): Mittank
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Mit Bällen und Diabolos genannten Doppelkegeln trainierten gestern die Jongleure für ihren großen Auftritt. Finja Krähe (Mitte) hatte sich für einen sogenannten Schweif-Poi entschieden.
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Klötze. Sie jonglieren, tanzen, zaubern und basteln. 25 Mädchen und Jungen trainieren in dieser Woche in der evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) für ihren großen Auftritt.

Denn am Freitag soll sich das EFA-Gelände an der Oebisfelder Straße erstmals in eine kleine Manege verwandeln. „Dann bei hoffentlich besserem Wetter“, blickte gestern Mitarbeiterin Simone Behr voraus. Während sie den künstlerischen Part übernommen hat, kümmert sich EFA-Leiterin Antje Kampe um den sportlichen. Unterstützt werden die beiden Frauen von ehrenamtlichen Helfern und zwei Müttern.

Constantin Rammonat war beim Basteln eifrig dabei.

Die erste kleine Hürde gab es gleich zu Beginn der Woche, als bei den Kindern die mitunter schwierige Entscheidung für eine der Gruppen anstand. Akrobaten, Tänzer, Jongleure und Clowns waren gesucht. Aber auch für Zauberer, Zirkusdirektor und für ein Zirkustier konnten sich die Kinder entscheiden. Wer sich nicht sicher war, bekam die Möglichkeit, sich zunächst in mehreren Sachen auszuprobieren. „Wir trainieren eine Dreiviertelstunde lang, danach wird getauscht“, erklärte Antje Kampe im Gespräch mit der AZ. So entsteht gleich nebenan vom Trainingsraum farbenfrohe Zirkus-Deko wie Sterne, Schriftzüge und Tiermasken.

Zum Abschluss des ZirkusProjektes heißt es am Freitag „Manege frei“. Um 17 Uhr sind Eltern, Verwandte, Bekannte sowie alle anderen Zirkusfreunde eingeladen, der Vorführung der kleinen Artisten zu verfolgen. Für etwaiges Nass von oben soll bis dahin noch ein kleines Zelt im Garten der EFA aufgebaut werden. Seinen gemütlichen Ausklang findet die Woche ab 18 Uhr am Lagerfeuer mit Stockbrot und Bratwurst.

Von Matthias Mittank

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