Vorübergehende Umsiedlung zum Einbau einer Brandmeldeanlage nötig

Kita zieht in die Kunrauer Schule

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Schon seit mehr als einem Jahr wird immer mal wieder an der Kunrauer Kita saniert, weil Räume für Krippenkinder geschaffen wurden. Für den Einbau der Brandmeldeanlage muss die Einrichtung umziehen.

Kunrau – Seit mehr als einem Jahr wird an der Kunrauer Kindertagesstätte gebaut, um Platz für Krippenkinder zu schaffen. Eine Hochterrasse und eine Fluchttreppe sind unter anderem angebaut worden, die komplette Einrichtung wurde im Innern umgestaltet.

Bislang waren die Kinder und Erzieherinnen dabei dem Baulärm mehr oder weniger häufig ausgesetzt, auch wenn durch die Verwaltung versucht wurde, zahlreiche Arbeiten auf die Schließzeiten oder die Wochenenden zu verschieben. Nun, kurz vor Abschluss der Sanierung, steht der Einrichtung ein vorübergehender Umzug bevor.

Wie Bürgermeister Uwe Bartels am Mittwoch im Hauptausschuss informierte, dass in der zweiten März-Woche mit dem Einbau der geforderten Brandmeldeanlage für die Kita begonnen werden soll. Dazu soll die Kita ausziehen.

Es hatte bereits zahlreiche Absprachen dazu mit dem Kreis und dem Jugendamt gegeben. Entschieden wurde, dass die Kita für eine gewisse Zeit – höchstens ein Vierteljahr – in der Kunrauer Grundschule untergebracht wird. Das Bohren und Hämmern, um die Leitungen für die neue Anlage in die Wände und durch die Decken zu verlegen, wäre eine zu große Belastung für die Betroffenen, informierte Hauptamtsleiter Matthias Reps im AZ-Gespräch.

Damit die Grundschule genutzt werden kann, müssen dort aber Umbauarbeiten erfolgen. So sind die Sanitäranlagen für die kleineren Kita-Kinder nicht geeignet. Statt die Becken tiefer zu setzen, entschied sich die Stadt für eine Variante mit Podesten, teilte der Hauptamtsleiter weiter mit. In der nächsten Woche soll die Abnahme des Umbaus im Untergeschoss der Grundschule für den Kita-Bereich erfolgen. „Wann genau die Kita umzieht, steht noch nicht fest“, sagte Bürgermeister Uwe Bartels den Hauptausschussmitgliedern. Die Eltern seien jedoch bereits grundsätzlich schon über den anstehenden Umzug informiert.

Es habe sichergestellt werden müssen, dass die Kita den Schulbetrieb nicht stört, so Matthias Reps weiter. Die Ausnahmegenehmigung für den vorübergehenden neuen Kita-Standort gilt bis zum 30. Juni.

VON MONIKA SCHMIDT

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