Über eine Million Euro für die Sanierung der Halle sicher

Kita und Sporthalle als größte Posten

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Die Sanierung der Klötzer Hegefeldhalle, für die der Förderbescheid schon vorliegt, wird in den Jahren bis 2020 umgesetzt werden. Derzeit läuft die Planung.

Klötze. Neben dem Neubau der Kindertagesstätte in Kusey, die inzwischen schon mit 1,5 Millionen Euro in den Haushalt der Stadt Klötze für 2018 eingestellt ist, gibt es mit der Sanierung der Hegefeldhalle an der Allendeschule ein weiteres großes Bauprojekt, das ab diesem Jahr Haushaltsmittel bindet.

Für die neue Kindertagesstätte, die zwischen Grundschule und Turnhalle in Kusey gebaut werden soll, hofft die Stadt noch auf Fördermittel aus einem Bundesprogramm zur Kitaförderung, informierte Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers am Mittwoch im Ratssaal. Dort beschäftigten sich die Mitglieder des Hauptausschusses mit dem Entwurf des Etats für 2018. Die Bundesfördermittel werden übers Land vom Altmarkkreis ausgereicht, in welcher Höhe und wann ist allerdings unklar.

Für die zweite Baumaßnahme ist der Fördermittelbescheid dagegen schon da: Die Sanierung der Hegefeldhalle wird aus dem Stadtumbauprogramm gefördert. 660 000 Euro sind in mehreren Jahresscheiben als Förderung bewilligt. Insgesamt soll die Sanierung der Halle etwas mehr als eine Million Euro kosten, für dieses Jahr ist eine Ausgabe von 195 000 Euro vorgesehen, davon sind 130 000 Euro Fördermittel. In den Jahren 2019 und 2020 werden die Eigenmittel der Stadt wohl über einen Kredit finanziert werden müssen, kündigte Kämmerin Elke Oelze den Hauptausschussmitgliedern an.

Schon 2006 war der erste Antrag zur Hallensanierung gestellt worden, es gab aber keine Fördermittelzusage. 2009 hatte dann der damalige Klötzer Stadtrat den Beschluss zur Sanierung gefasst. Genutzt werden sollte das Stark II-Programm, das inzwischen ausgelaufen ist. Für eine Förderung wurde vor allem die energetische Sanierung als Grundlage betrachtet. Beim nunmehr bewilligten Stadtumbau gibt es diese Vorgaben nicht mehr, informierte Christian Hinze-Riechers die Hauptausschussmitglieder. „Wir können die Sanierung nach unseren Vorgaben gestalten“, erklärte er im Hauptausschuss auf Nachfrage von Carsten Behrend. Damit könne den dringlichen Sanierungen der Vorzug gegeben werden. „Das macht Hoffnung für die Sanitäranlagen“, stellte der SPD-Stadtrat fest. Denn neben der Wärmedämmung der Halle sind es vor allem die Sanitäranlagen und der Eingangsbereich, die der Stadt in der Vergangenheit immer wieder Sorgen bereitet haben.

Von Monika Schmidt

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