Trotz häuslicher Quarantäne

Immekather Kita bleibt geöffnet

Vor der Immekather Kindertagesstätte Lustige Bienchen hängt ein Plakat, mit dem die Kinder nach der Corona-Schließung zurück in der Kita begrüßt werden.
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„Wir haben Glück, wir haben euch zurück“, werden die Kinder vor der Kita Lustige Bienchen in Immekath begrüßt.
  • Monika Schmidt
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Zwar ist ein Großteil des Personals und der Mitarbeiter derzeit in Quarantäne, die Immekather Kindertagesstätte Lustige Bienchen muss aber dennoch nicht geschlossen werden. Mindestens eine Fachkraft hatte keinen Kontakt und kann die verbleibenden Kinder betreuen.

Immekath – Für sechs Erzieher und 36 Kinder aus der Kita „Lustige Bienchen“ in Immekath hat das Gesundheitsamt des Altmarkkreises am Mittwoch häusliche Quarantäne ausgesprochen. „Die Kita ist aber nicht komplett zu“, erläuterte auf AZ-Nachfrage der Klötzer Hauptamtsleiter Matthias Reps. Mindestens eine Fachkraft sei bei den Lustigen Bienchen weiter im Dienst und betreue die Kinder, die nicht von der Quarantäne betroffen sind, weil sie keinen Kontakt zu den Corona-Infizierten hatten. Es sei bereits das zweite Mal, dass eine Einrichtung der Stadt von Corona betroffen ist, teilte Reps auf Anfrage weiter mit. Zuvor war schon die Kindertagesstätte in Schwiesau betroffen, die sogar zweimal komplett schließen musste. Seit dem 9. März ist die Schwiesauer Kita aber wieder regulär geöffnet, teilte er mit.

Die Stadt Klötze tue alles, um die Mitarbeiter in den Einrichtungen und die Kinder zu schützen, versicherte der Klötzer Hauptamtsleiter, der aktuell noch immer den Bürgermeister vertritt. So werde nicht nur getestet, auch das Impfen des Personals ist angelaufen. Vor Ende der Winterferien waren die Mitarbeiter der Kindertagesstätten in der Einheitsgemeinde auf Corona getestet worden. „Das haben fast alle Einrichtungen in Anspruch genommen“, berichtete Reps im AZ-Gespräch weiter.

Impfangebot wird gut angenommen

Noch erfolgreicher war das Impfangebot, das von allen Einrichtungen in Trägerschaft der Einheitsgemeinde angenommen wurde. Zum Impfen müssen die Betroffenen ins Gardelegener Impfzentrum fahren. „Ich habe entschieden, dass das Personal dafür freigestellt wird“, informierte Matthias Reps. Das hätte er als Arbeitgeber zwar nicht gemusst, sei seiner Ansicht aber das Mindeste, was den Mitarbeitern angeboten werden könne. Schließlich leisten die Kita-Mitarbeiter einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft und stellen sicher, dass die Mädchen und Jungen in den Einrichtungen während der Corona-Pandemie betreut werden können. Deshalb setze die Stadt alles daran, die Mitarbeiter beim wichtigen Impfen zu unterstützen und ermögliche ihnen, dies während ihrer regulären Arbeitszeit zu erledigen.

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