Vorher müssen auf dem alten Sportplatz noch einige Bäume weichen

Kita-Baubeginn am 4. November in Kusey

Der alte Geräteschuppen auf dem früheren Sportplatz muss abgerissen werden. Dann werden Bäume gefällt, damit am 4. November der Baustart für die neue Kita in Kusey erfolgen kann.
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Der alte Geräteschuppen auf dem früheren Sportplatz muss abgerissen werden. Dann werden Bäume gefällt, damit am 4. November der Baustart für die neue Kita in Kusey erfolgen kann.

Klötze / Kusey – Bevor der Kita-Neubau in Kusey beginnen kann, muss der alte Geräteschuppen des früheren Sportplatzes abgerissen werden.

Die Vorarbeiten sind bereits erfolgt: Der TSV Kusey als Nutzer hat alle seine Sachen aus dem Haus geräumt und alles frei gemacht, berichtete TSV-Vorsitzender und Stadtratsmitglied Thomas Mann bei der jüngsten Sitzung.

Klaus Vohs hatte sich nach dem Verbleib eines Schlauchwagens erkundigt. Dieser sei Eigentum des TSV, korrigierte Thomas Mann den früheren Kuseyer Ortsbürgermeister. Stück für Stück kommt die Verwaltung dem Baubeginn näher.

Nachdem die letzten Beschlüsse im Stadtrat zur Planung gefallen sind, wurden die ersten Ausschreibungen auf den Weg gebracht. Neben dem Rohbau und einer Blitzschutzanlage läuft auch die Ausschreibung für das Fällen und Roden von Bäumen und Sträuchern auf dem Gelände, um Baufreiheit zu schaffen. 20 kleinere Bäume mit einem Durchmesser von zehn bis 20 Zentimeter sowie 16 größere Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimeter bis einen Meter, bis zu 20 Meter hoch, sollen laut Ausschreibung gefällt, gerodet und samt Wurzelwerk entsorgt werden.

Auch 1600 Quadratmeter Hecken und Buschwerk sind in Vorbereitung des Neubaus zu roden und zu entsorgen. Die Arbeiten sollen in der Zeit vom 17. Oktober bis 1. November erledigt werden. Gefällt werden die Bäume, die im hinteren Bereich des Grundstücks stehen. „Das sind vor allem Pappeln, ein paar Eichen und einige trockene Bäume“, erklärte Planer Matthias Lofing am Dienstagabend im Kuseyer Ortschaftsrat. Später werden rund um das Grundstück wieder Bäume als Ersatzpflanzungen gesetzt, erklärte er. Von den Fichten, die an der Seite Richtung Schule stehen, müssen jedoch einige stehen bleiben. „Sie wurden als wertvoll eingestuft“, erklärte Lofing.

Wie er weiter informierte, hat es auch schon die Bauanlaufberatung gegeben. Als Baubeginn wurde der 4. November festgelegt. Schneller geht es nicht, da zunächst die planerischen Beschlüsse des Stadtrates gefasst werden mussten. Das ist in der vergangenen Woche abschließend geschehen.

Der Flächennutzungsplan für Kusey und der Bebauungsplan für das Gebiet des alten Sportplatzes mussten geändert werden. In Hauptausschuss und Stadtrat informierte Planer Harald Jödicke, dass es beim Flächennutzungsplan während der Auslegung und der Trägerbeteiligung keine Änderungen gegeben hatte. Die Fläche wurde von einer Fläche für Landwirtschaft in eine Fläche für Gemeindebedarf umgewandelt.

Beim Bebauungsplan jedoch kamen Änderungswünsche. So sollten Ausgleichsmaßnahmen für den Neubau am Lateiner Weg in Kusey und auf einer alten Deponiefläche getätigt werden. Für die Deponiebepflanzung gab es vom Landkreis aber kein Okay. Stattdessen sollen nun alle Ausgleichspflanzungen am Lateiner Weg vorgenommen werden, und zwar direkt straßenbegleitend, wie im Stadtrat auf Nachfrage konkretisiert wurde. „Dort haben wir die Fläche, die für die Bepflanzungen vorgesehen ist, entsprechend vergrößert“, sagte Harald Jödicke.

Henry Hartmann vergewisserte sich, dass die Ausgleichsflächen Eigentum der Stadt sind. Die Untere Naturschutzbehörde hatte sich zudem die Liste der Gehölze, die gepflanzt werden sollen, genau angesehen. Sie machte darauf aufmerksam, dass die Gemeine Esche wegen des derzeitigen Eschtriebsterbens derzeit nicht gepflanzt werden darf. Die Baumart wurde aus der Pflanzliste entfernt.

VON MONIKA SCHMIDT

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