1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Klötze

Kuseyer Kita-Kinder entdecken Berufe

Erstellt:

Von: Katharina Schulz

Kommentare

Isabell Köneke hatte für die Kinder der Kuseyer Kita viele Dinge zum Anschauen und Anfassen mitgebracht. Die Hebamme erzählte den Mädchen und Jungen von ihrem Beruf. Fotos (3): Schulz
Isabell Köneke hatte für die Kinder der Kuseyer Kita viele Dinge zum Anschauen und Anfassen mitgebracht. Die Hebamme erzählte den Mädchen und Jungen von ihrem Beruf. © Schulz

Kusey. Was macht eigentlich eine Hebamme? – Dieser Frage gingen gestern die Großen aus der Kuseyer Kita Haus der Zwerge nach. Denn Isabell Köneke war bei den Steppkes zu Gast und erzählte von ihrem spannenden Beruf.

Die Mädchen und Jungen staunten, als sie erfuhren, dass es schon seit etwa 700 Jahren Hebammen gibt, die Müttern helfen ihre Kinder auf die Welt zu bringen. 

Wo ist hier eigentlich oben und unten? – Merle fand die Beckenknochen aus Schaumstoff sehr interessant.
Wo ist hier eigentlich oben und unten? – Merle fand die Beckenknochen aus Schaumstoff sehr interessant. © Schulz

An einem großen Bild und mit einer Puppe erklärte Isabell Köneke, wo sich das Baby im Bauch der Mutter befindet, wo überall Fruchtwasser ist, wofür die Nabelschnur und der Mutterkuchen da sind. Einige Kinder, besonders die mit jüngeren Geschwistern, wussten bereits viel über den Beruf von Isabell Köneke, zum Beispiel, dass sie die Mütter auch zu Hause besucht. Die Hebamme zeigte, wie die Babys gewogen, gewaschen und gewickelt werden.

Mit dem Hörrohr kann man in den Bauch hören.
Mit dem Hörrohr kann man in den Bauch hören. © Schulz

Besonders spannend fanden die Kita-Kinder das Hörrohr, mit dem die Hebamme den Herzschlag der Kinder abhorchen kann, den Beckenzirkel und das Blutdruckmessgerät. Denn alle Dinge durften natürlich auch angefasst und ausprobiert werden. Sogar das Becken aus Schaumstoff durften sich die Kinder genau ansehen. Einmal im Monat lernen die Mädchen und Jungen aus der Kuseyer Einrichtung einen Beruf kennen. Neben dem Besuch von Isabell Köneke, waren die Kinder auch schon bei der Feuerwehr und dem Bäcker im Ort. Im Januar bekommen sie Besuch von einer Zahnarzthelferin.

Von Katharina Schulz

Auch interessant

Kommentare