Nach Baustellenbesuch freie Fahrt

5,3 Kilometer Ortsumgehung Oebisfelde fertig

Den zweiten Bauabschnitt der Oebisfelder Umgehungsstraße besuchte am 2. Juli Verkehrsminister Thomas Webel.
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Zur Baustellenbesichtigung der neuen Ortsumgehung war Sachsen-Anhalts-Verkehrsminister Thomas Webel nach Oebisfelde gekommen.
  • Monika Schmidt
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Freie Fahrt auf der B 188 von Gardelegen bis Vorsfelde: Nach viereinhalb Jahren Bauzeit ist der zweite Abschnitt der Oebisfelder Ortsumgehung für den Verkehr freigegeben.

Oebisfelde – „Das war eine tolle Baumaßnahme“, sagten alle Beteiligten auf Nachfrage von Verkehrsminister Thomas Webel. Die Behörden, die Baufirmen, die Anlieger und die Biosphärenreservatsverwaltung hätten alle an einem Strang gezogen, um den zweiten Abschnitt der Oebisfelder Ortsumgehung an der B 188 zwischen Bergfriede und Weddendorf fertig zu bekommen. Seit dem 2. Juli kann der Verkehr auf dem 5,3 Kilometer langen Abschnitt in Richtung Wolfsburg rollen. Die Bedeutung der B 188 für die Pendler nach Niedersachsen stellte Thomas Webel bei seinem Baustellenbesuch besonders heraus. „Die Landesentwicklung soll dafür Sorge tragen, dass den Besonderheiten von Oebisfelde auch Rechnung getragen wird“, erklärte er. Und zu diesen Besonderheiten gehöre zum Beispiel, dass das Bauland in der Einheitsgemeinde wesentlich billiger ist als im angrenzenden Niedersachsen. Das lockt, um in Oebisfelde zu bauen, aber weiter in Wolfsburg zu arbeiten. „Die Ein- und Auspendler brauchen eine vernünftige Anbindung nach Wolfsburg“, so Webel.

47 Millionen Euro teuer

Die Bauzeit betrug viereinhalb Jahre, es wurden etwa 47 Millionen Euro in den Abschnitt investiert. Herzstück ist die neue Mittellandkanalbrücke mit einer Stützweite von 117 Metern, erläuterte Meike Portius von der Landesstraßenbaubehörde Nord mit Sitz in Stendal, außerdem gibt es fünf weitere Brückenbauwerke und eine Irritationsschutzwand für Vögel.

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