Straßenrandbereiche wachsen zu: Bernd Unruh legt im Ortschaftsrat Liste vor

Die Kernstadt verkrautet

+
Zu den Bereichen, wo das Unkraut besonders hoch in Klötze steht, zählt der Abschnitt an der Burgstraße sowie zwischen der Kirchstraße und der evangelischen Familienbildungsstätte. Dieser Abschnitt ist sogar beidseitig verkrautet. 

Klötze. „Klötze verkrautet langsam“, ist Bernd Unruh aufgefallen. Das Mitglied im Klötzer Ortschaftsrat stellte bei der jüngsten Zusammenkunft des Gremiums gleich eine ganze Liste auf, wo die Ordnung und Sauberkeit in der Kernstadt überall nicht eingehalten werde.

Besonders der Bereich an der Burgstraße, zwischen Kirchstraße und der evangelischen Familienbildungsstätte, ist dem Ortschaftsratsmitglied dabei negativ aufgefallen. „Beidseitig verkrautet da der Randbereich, da müsste dringend etwas gemacht werden“, regte Bernd Unruh an. So wächst auf der unbefestigten Seite des Abschnitts das Unkraut nicht nur im Sand, sondern auch schon weit über die Gosse bis in die Straße hinein.

Bernd Unruh hatte noch weitere Punkte auf seiner Liste: So ist auf der Burgstraße in Richtung Kreisel ein Verkehrsschild schon komplett eingewachsen. Und wer in die andere Richtung vom Kreisel in Richtung Kirchstraße fährt, könne das 30er-Schild nicht sehen, weil direkt davor das Hauptstraßenzeichen aufgebaut ist. Außerdem seien die Poller an der Ecke Salzwedeler Straße am Lidl-Parkplatz stark beschädigt, war dem Ortsrat ebenfalls aufgefallen. „Aber die Gummidinger sind schon gut“, erwiderte Uwe Witte. Seit die Poller beim Gegenfahren nachgeben, müssten sie deutlich seltener repariert werden. Zuvor gab es fast wöchentlich Ärger mit umgefallenen Pollern, weil die Kurve für viele große Lkw zu eng ist.

Wer mit offenen Augen durch die Stadt fährt, entdeckt zurzeit zahlreiche Rabatten, Grünanlagen und Gehwegrandbereiche, in denen das Unkraut hochsteht. Ein Beispiel ist das Wohngebiet an der Wasserfahrt. Dort wächst nicht nur auf der Fläche, auf der im vergangenen Jahr ein Neubaublock abgerissen wurde, statt Gras nur hohes Kraut. An den Parkplätzen in dem Bereich steht das Unkraut so hoch, dass es über die Motorhauben der Autos ragt. Auch kleine Bäume wachsen zwischen den Betonspalten in die Höhe.

Nicht für alle, aber doch für einige, dieser verkrauteten Flächen ist die Stadt Klötze als Grundstückseigentümerin zuständig. Im vergangenen Jahr hatte es einige Aufregung gegeben, weil die Verwaltung die Ortsbürgermeister aufgefordert hatte, in den Ortsteilen Postwurfsendungen an die Grundstücksbesitzer zu verteilen, die sich nicht an die Vorgaben der Straßenreinigungssatzung der Stadt halten. Einige Ortsbürgermeister hatten sich geweigert, diese Zettel zu verteilen. An sich selbst verteilt die Stadt diese Zettel offensichtlich auch nicht.

Von Monika Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare