Keine zweite öffentliche Toilette

In Höhe des Feuerwehrgerätehauses in Klötze soll ein Fußgängerüberweg entstehen, damit Besucher des Friedhofes die Landesstraße leichter überqueren können.

Klötze - Von Monika Schmidt. Drei Projekte im Rahmen des Gesamtkonzeptes „Barrierefreie Kommune“ sollen in Klötze in diesem Jahr umgesetzt werden, zwei weitere Maßnahmen werden vorbereitet. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat bei seiner jüngsten Sitzung.

Die Projekte, die angeschoben werden sollen, stehen seit langem im Konzept der Stadtsanierung. Weil Klötze bereits zum vierten Mal beim Wettbewerb „Auf dem Weg zur barrierefreien Kommune“ erfolgreich war und damit insgesamt 500 000 Euro als Preisgeld in drei Jahren errang, können die Maßnahmen auch finanziell untersetzt werden.

Ganz oben auf der Liste steht der von Klötzern seit langem gewünschte Fußgängerüberweg im Bereich des Friedhofs. Allerdings war es nicht so einfach, einen geeigneten Standort dafür zu finden, um nicht mit dem Kreuzungsbereich Geschwister-Scholl-Straße / Breitenfelder Weg in die Quere zu kommen. Nun soll der Fußgängerüberweg etwas weiter von der Kreuzung entfernt im Bereich des Feuerwerhrgerätehauses an der Gardelegener Straße errichtet werden. 25 000 Euro sind für die Querung als Kosten eingeplant. Die zweite große Maßnahme, die in den Jahren 2010 und 2011 abgearbeitet werden soll, ist die Sanierung der Dammstraße. Sie soll inklusive Seitenanlagen und Bordabsenkungen ausgebaut werden. Auch die Sanierung des Schustergrabens ist in das Projekt einbezogen, die Kosten werden mit etwa 260 000 Euro angegeben.

Vorbereitet werden soll die Gestaltung des Schulplatzes sowie die Gestaltung der Ruhezone an der Ecke Dammstraße/Neustädter Straße. Als nicht notwendig erachtet Bürgermeister Matthias Mann den Bau einer zweiten öffentlichen Toilette in der Stadt, der usprünglich im Bereich der Ruhezone vorgesehen war. „Eine öffentliche Toilette reicht, zumal die Fläche für den Bau erst noch gekauft werden müsste“, begründete der Bürgermeister. Im vergangenen Jahr habe der Martinimarkt gezeigt, dass sich mit Toilettenwagen sehr viel erreichen lasse. Dafür soll der Ruhebereich neu bepflanzt werden und mit Sitzgelegenheiten gestaltet werden.

Außerdem beschloss der Stadtrat, in diesem Jahr ein Teilstück der Schützenstraße von der Grünstraße bis zur Gartenstraße mit einem neuen Gehweg auszubauen. Finanziert werden die Vorhaben aus der Stadtsanierung.

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