Keine Panik nötig

So wie derzeit im Bereich Gardelegen sollen auch in der Stadt Klötze für etwa ein Jahr die alten und die neuen Straßennamen parallel angezeigt werden. Der Stadtrat hat die neuen Namen zwar bereits beschlossen, sie treten aber noch nicht in Kraft.

Klötze - Von Monika Schmidt. Die Mitglieder des Klötzer Stadtrates beschlossen am Mittwochabend über die Umbenennungen von Straßen.

Bis die neuen Namen ihre Gültigkeit erlangen, wird aber noch einige Zeit ins Land gehen, beruhigte der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann. Es brauche noch kein Bürger im Einwohnermeldeamt auf der Matte stehen, um seinen Straßennamen im Ausweis zu ändern. Zunächst musste der Stadtrat die Voraussetzungen für die Änderungen schaffen, in dem er die neuen Straßennamen beschloss. Diese werden nun der Post mitgeteilt, damit sie zum einen die Straßennamen einpflegen kann, zum anderen in diesem Zuge aber auch die Angleichung der Postleitzahlen von Trippigleben und Schwiesau vornimmt. Erst wenn das erfolgt ist, müssen die Bürger aktiv werden, erklärte Matthias Mann. Er rechnet damit, dass die neuen Straßennamen im Herbst wirksam werden können. Die betroffenen Einwohner werden dann von der Post und von der Stadt aufgefordert, die Änderungen vorzunehmen.

Für die Übergangsfrist von etwa einem Jahr werden die alten Straßenschilder mit einem orangenen Balken überklebt und die neuen Namen dazugehängt. So kann es derzeit auch bei den Orten im Altmarkkreis beobachtet werden, die beispielsweise nach Gardelegen eingemeindet wurden und neue Straßennamen erhalten haben.

„Es besteht kein Grund zur Panik“, beruhigte Matthias Mann am Mittwoch im Stadtrat. „Wenn alles durch ist, erklären wir noch mal ganz genau, was die Bürger machen müssen.“

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