Stadt will einen Bebauungsplan für die Fläche in Kusey aufstellen

Die Katze ist aus dem Sack: Kita-Neubau am Sportplatz

Auf der Fläche des aktuellen Grundschulsportplatzes, der nach dem berühmt-gewordenen Kuseyer Zaunstreit geschaffen wurde, soll der Neubau einer Kindertagesstätte entstehen, so der Plan der Verwaltung.

Kusey. Nun ist die Katze aus dem Sack: Die Stadt Klötze hat am Dienstagnachmittag die Einladung für den nächsten Stadtrat am kommenden Mittwoch, 5. September, um 19 Uhr im Ratssaal veröffentlicht.

Ein Tagesordnungspunkt der Sitzung ist der Beschluss zum Aufstellen eines Bebauungsplans für den Kita-Neubau in Kusey.

Das verwundert, denn vor der Sommerpause waren die Stadträte auseinandergegangen, ohne sich auf einen Standort zu einigen. Nach Ortsbesichtigungen und zahlreichen Diskussionen sowie eines reichlich misslungenen Variantenvergleichs möglicher Standorte, konnten sich die Kommunalpolitiker nicht auf einen Standort und eine Bauweise für die neue Kindertagesstätte verständigen. Die Beratung wurde bis nach der Sommerpause vertagt. Bis dahin sollte die Verwaltung eine – wie Adolf Fehse es damals nannte – „vernünftige Beschlussvorlage“ erarbeiten, in der die verschiedenen Möglichkeiten eines Neubaus aufgeführt werden.

Herausgekommen ist dabei nun der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. „Der Kindergartenneubau soll in der Nähe der Sporthalle Kusey entstehen, um diese mit den Kindern nutzen zu können“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die ausgewählte Fläche ist derzeit im Flächennutzungsplan noch als Fläche für Landwirtschaft und zu einem geringen Teil als Grünfläche mit Nutzung als Sportplatz dargestellt. Damit hat sich die Verwaltung für den Standort des aktuellen Schulsportplatzes am Lateiner Weg entschieden, das ergibt sich aus dem Lageplan. Um Baurecht zu schaffen, muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Die Fläche soll als Sondergebiet ausgewiesen werden. Die Kosten für Planverfahren belaufen sich auf etwa 10.000 Euro und werden von der Stadt Klötze getragen. Die Verwaltung plant, „ein geeignetes Ingenieurbüro mit der Erstellung der Planunterlagen zu beauftragen“, heißt es in der Vorlage weiter.

Von Monika Schmidt

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