Nach dem Rücktritt von Steffen Wetterling sucht der Stadtrat von Oebisfelde-Weferlingen einen Vorsitzenden

Die Karten werden neu gemischt

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Seite an Seite werden sie bei den künftigen Stadtratssitzungen nicht mehr sitzen: Stadtratsvorsitzender Steffen Wetterling (l.) hat sein Mandat niedergelegt, Bürgermeisterin Silke Wolf muss bei der nächsten Sitzung einen neuen Vorsitzenden wählen lassen.

mm Oebisfelde. Gleich zwei Mandate im Stadtrat von Oebisfelde-Weferlingen müssen bei der nächsten Sitzung neu besetzt werden. So hatte Bürgermeisterin Silke Wolf im nichtöffentlichen Teil der April-Zusammenkunft über das Ausscheiden von Heike Peters (SPD) informiert.

Zu Ende Mai hat nun auch Stadtratsvorsitzender Steffen Wetterling (UWG) sein Mandat niedergelegt (AZ berichtete).

Von der Verwaltung werden nun die möglichen Nachrücker angeschrieben. Sie können das Mandat annehmen oder ablehnen, dann würde der nächstfolgende Kandidat angeschrieben.

Auf der SPD-Liste für den Südbereich ist mit Martin Krems-Möbbeck bereits ein Bewerber in das Gremium nachgerückt. Nun stehen noch René Kohlhas und Karl-Heinz Purps auf der Liste, die bei der Stadtratswahl dieselbe Stimmenanzahl erlangten.

Auf der Liste der UWG für den Nordbereich ist die Zahl der potenziellen Nachrücker größer. Nächster Kandidat ist Olaf Meinel, der 153 Stimmen errungen hatte, auf ihn folgt der Wassensdorfer Frank Hintersdorf, der 126 Stimmen bekam. Bei der nächsten Sitzung muss zunächst ein neuer Vorsitzender für den Stadtrat von Oebisfelde-Weferlingen bestimmt werden. Die CDU hat zehn Sitze, die SPD sieben und die UWG sechs. Dazu kommen die Linken mit drei Sitzen sowie Grüne und Piraten mit je einem Sitz. Bei der Konstituierung hatte der UWG-Kandidat Wetterling sich gegen den CDU-Bewerber Hans-Werner Kraul durchgesetzt.

Von Monika Schmidt

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