Teamer aus der kirchlichen Jugendarbeit verbrachten ein Wochenende mit König David in Klötze

Junge Betreuer stark gemacht

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25 Jugendliche aus den Pfarrbereichen der Region, die als Betreuer bei Freizeiten und in der kirchlichen Arbeit mitwirken wollen, verbrachten das Wochenende in der Klötzer EFA.

Klötze. „Was wirklich stark macht“ erfuhren die Teamer, also die Jugendlichen, die als Betreuer im Kirchenkreis mitarbeiten, bei einem Wochenendseminar in Klötze.

Rund um die biblische Geschichte von König David drehte sich an drei Tagen alles in der evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze. Christel Backs-Pacholik, Kirchenkreisreferentin für Kinderarbeit, sowie Claudia Dennhof, Gemeindepädagogin für die Pfarrbereiche Apenburg und Rohrberg, hatten das Wochenende organisiert.

25 Jugendliche galt es, anzuleiten, bei künftigen Kinderfreizeiten selbst Angebote für die Kinder zu machen. Unterstützt wurden die beiden Gemeindepädoginnen von einigen älteren Teamern, die ihr Wissen an jüngere Jugendliche weitergaben. Und so leiteten auch am Sonnabenvormittag Janik Melcher aus Beetzendorf, David Frenzel aus Käcklitz, Sönke Rückwardt aus Rohrberg, Lisann Plönnigs aus Apenburg und Alexander Kleine aus Klötze bereits selbstständig die Gruppenarbeit. Am Freitag hatten sich die Jugendlichen aus den Pfarrbereichen Apenburg, Beetzendorf, Rohrberg, Klötze, Kusey, Mieste und Arendsee in der EFA getroffen. Kennenlern-Spiele standen als Erstes auf dem Programm. Am Sonnabend wurde in Gruppen zum Thema David gearbeitet, am Nachmittag wurden die Ergebnisse zusammengetragen. Die einzelnen Gruppen überlegten, wie das „Starkmachen“ in Spielen, Bastelarbeiten, in Anspielen und im Gottesdienst umgesetzt werden könnte. Eine Probe ihrer Ergebnisse gaben sie am Sonntag beim Gottesdienst in der Klötzer Kirche.

„Es ist schön zu sehen, wie die Älteren die Jüngeren anleiten, wie die Geschichte erzählt und umgesetzt werden kann“, freute sich Christel Backs-Pacholik über die gute Mitarbeit der Teamer. Zum dritten Mal hatte die Kirchenkreisreferentin dieses Angebot eines Teamer-Wochenendes gemacht. Einmal im Jahr ziehen die Betreuer mit Schlafsack und Luftmatratze in einer Einrichtung des Kirchenkreises ein. Als besonders positiv fiel den Organisatorinnen auf, wie selbstständig die Jugendlichen die Verantwortung für ihre Aufgaben übernahmen, um künftig Freizeiten und Angebote, wie den Kindermorgen, mit zu unterstützen. Alle kommen aus der Kinderkirche. Dass sie nicht nach der Konfirmation den Kontakt zur Kirche abbrechen, sondern in die kirchliche Jugendarbeit hineinwachsen, freut die beiden Gemeindepädagoginnen sehr. Vielfach halten die Teamer den Kontakt untereinander, auch wenn sie aus unterschiedlichen Pfarrbereichen kommen. Sie sprechen sich ab, wie sie einzelne Angebote gestalten würden und setzen dies bei den gemeinsamen Freizeiten mit Kindern um.

Insgesamt fünf Freizeiten werden von den beiden Gemeindepädagoginnen aus Klötze und Apenburg-Rohrberg in diesem Jahr angeboten. So lädt Claudia Dennhof vom 9. bis 11. März zu einer Theaterfreizeit ein. Dabei soll die Geschichte von Zachäus als Rollenspiel einstudiert werden. „Wir bauen die Kulissen, gestalten die Kostüme und stellen das Theaterstück zum Abschluss den Eltern vor.“ Das Angebot richtet sich an Schüler der fünften und sechsten Klasse.

Außerdem gibt es vom 3. bis 5. April die Kinderbibeltage in Apenburg und vom 20 bis 23. Juli eine Freizeit im Erlebnishaus Zethlingen.

Christel Backs-Pacholik lädt vom 26. bis 29. Juli zur Kinderfreizeit nach Ratzeburg ein. Vom 1. bis 5. August geht es bei der diesjährigen Fahrradfreizeit mit dem Rad auf dem Allerradweg bis zum Serengetipark. Bei allen fünf Freizeiten werden die Gemeindepädagoginnen von den Teamern unterstützt.

Von Monika Schmidt

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