20. Volkswandertag des Kreissportbundes am 2. Juni in Klötze

Zum Jubiläum wieder in der Purnitzstadt

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Warben gestern für den 20. Volkswandertag am 2. Juni in Klötze (v. l.): VfB-Vorsitzender Stefan Lietze, KSB-Geschäftsführer Peter Böse, Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels, Steffi Schitteck vom Altmarkkreis, Revierförster Dietmar Schulze und Klötzes Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt.

Klötze. Der Volkswandertag des Kreissportbundes kehrt zu seinem 20-jährigen Bestehen wieder an den Gründungsort, nach Klötze, zurück. Am Sonnabend, 2.

Juni, wird er gemeinsam vom KSB, der Stadt Klötze, dem VfB Klötze, dem Altmarkkreis, der Forst und der AOK in der Purnitzstadt veranstaltet.

„Klötze hat ja nicht nur eine lange Wandertradition“, erinner KSB-Geschäftsführer Peter Böse gestern an die Ursprünge. Anfang der 1990er Jahre fand sich unter der Leitung des Klötzers Manfred Lietze unter dem Dach des VfB Klötze eine stetig wachsende Gruppe von Wanderfreunden zusammen, die einmal im Monat gemeinsam auf Tour gehen, um die Schönheit der altmärkischen Landschaft zu erkunden. Die Wandergruppe besteht bis heute. Später wurde auch eine Radfahrgruppe der Senioren ins Leben gerufen. Beides, Wandern und Radfahren mit dem Ursprung in Klötze, war vor 20 Jahren für den Kreissportbund Anlass, den ersten Volkswandertag ins Leben zu rufen. „Zum dritten Mal, nach der Premiere und dem 12. Mal, ist der Volkswandertag nun wieder in Klötze zu Gast“, freut sich Peter Böse. Er hofft, dass sich im Ursprungsort der altmärkischen Wanderbewegung besonders viele Mitstreiter einfinden werden.

Zwei Wanderstrecken, über fünf und zehn Kilometer, sowie eine Radwanderung über 25 Kilometer werden angeboten. Start und Ziel ist die Klötzer Zinnberghalle. Die Touren führen durch den Klötzer Forst, aber auch ein Stopp an der Klötzer Orchideenwiese ist bei allen drei Touren geplant. „Die kurze Wanderung richtet sich auch an Familien mit Kindern“, erklärt VfB-Vorsitzender Stefan Lietze. „Und sie ist barrierefrei“, ergänzt Steffi Schitteck, die sich beim Altmarkkreis um Teilhabe kümmert. An der Fünf-Kilometer-Wanderung können auch Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rollatoren teilnehmen. Das Tempo und die Pausen können bei dieser kurzen Runde durch Klötze individuell gewählt werden. Für die lange Wanderung und die Radtour ist eine Getränkepause am Eisernen Kreuz vorgesehen.

Alle Wanderungen beginnen gemeinsam um 9 Uhr, zwischen 12 und 13 Uhr treffen die Gruppen dann wieder an der Zinnberghalle ein. Dort kümmert sich das VfB-Versorgungsteam um das leibliche Wohl. Wie jedes Jahr gibt es bei der Anmeldung einen Volkswandertagsbutton und eine Essenmarke für die Teilnehmer.

„Wir haben alle 136 Vereine, die im Kreissportbund Mitglied sind, angeschrieben und bitten um die Teilnahme“, erklärt Peter Böse. Auch die Gruppen, die ohne Anschluss an den Sportverein gemeinsam wandern oder radeln, sollen noch gezielt angesprochen werden.

Sicher mit dabei ist eine fünfköpfige Delegation aus Polen, die auf Einladung von Bürgermeister Uwe Bartels Klötze an dem Wochenende besucht. „Das war der Aufhänger für die Stadt, sich an dem Ereignis zu beteiligen“, informierte der Bürgermeister. Geplant ist die Teilnahme an der Zehn-Kilometer-Wanderung. „Wir haben bei unserem Besuch im vergangenen Jahr in Milomlyn so viel Werbung für die Orchideenwiese gemacht, dass wir den Gegenbesuch nun extra so gelegt haben, dass die Partner die Wiese in voller Blüte erleben können.“ Dazu müsste aber das Wetter mitspielen, hofft Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schmidt auf ein paar kühlere Tage. „Wenn die Sonne noch 14 Tage knallt, sind die Orchideen verblüht“, befürchtet er. Dann bleibt den Wanderern immer noch, die Schönheit der Natur im Klötzer Forst zu genießen. Dazu gibt es unterwegs von Vertretern der Forst verschiedene Erläuterungen, kündigte Revierförster Dietmar Schulze gestern an.

Von Monika Schmidt

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