Umbauarbeiten: Bis April werden Arbeitslose in einem Containerbau beraten

Jobcenter-Umzug läuft

Arnold Schulze, Leiter des Jobcenters, machte sich gestern ein Bild von den bereits eingerichteten Container-Büros hinter dem Kreisgebäude an der Straße der Jugend. Es ist eng, aber machbar.

Klötze. Für die am kommenden Dienstag, 3. Januar, geplante Eröffnung des Jobcenters des Altmarkkreises Salzwedel, das seinen Hauptsitz in Klötze haben wird, laufen die Vorbereitungen in diesen Tagen auf Hochtouren.

Das sagte der Leiter des Jobcenters, Arnold Schulze, im Gespräch mit der Altmark-Zeitung.

Die neue Einrichtung, die vom Altmarkkreis Salzwedel unterhalten wird, kümmert sich fortan sowohl um die Arbeitsvermittlung von Langzeitarbeitslosen als auch um die Zahlung des Arbeitslosengeldes II, das im Volksmund als Hartz-IV-Geld bezeichnet wird. Damit werden, so erläuterte Arnold Schulze, für die Erwerbslosen kürzere Wege geschaffen. Denn bislang mussten sich Kunden der Agentur für Arbeit aus dem Raum Klötze bei Fragen zu finanziellen Leistungen an einen Sacharbeiter in Gardelegen wenden. Ab kommendem Jahr sitzt dieser zusammen mit dem Arbeitsvermittler in einem Gebäude in Klötze, oder besser gesagt in einem Container.

Denn für die Mitarbeiter des Jobcenters musste bis voraussichtlich April eine Übergangslösung geschaffen werden. In der ehemaligen Berufsschule an der Straße Jugend, in die das Klötzer Jobcenter ziehen soll, laufen derzeit noch „umfängliche Bauarbeiten“, wie Arnold Schulze erklärte. Und für die Zeit, in der diese noch nicht abgeschlossen sind, wurde für die Mitarbeiter des Jobcenters hinter dem Gebäude ein Komplex aus 85 Containern errichtet. Mit Mobiliar, Computertechnik und Telefon ist der Übergangsbau bereits ausgestattet. Heute und morgen richten sich die Mitarbeiter des Jobcenters dann in dem Ersatzbau ein, damit „die Kunden ab 3. Januar umfassend betreut werden können“, so Arnold Schulze.

Außenstellen des Jobcenters wird es in Gardelegen und in Salzwedel geben. Auch dort beziehen in den nächsten beiden Tagen die Mitarbeiter ihre neuen Räumlichkeiten. „Wir liegen gut im Zeitplan“, freute sich der Leiter der Einrichtung. Er verwies jedoch auch darauf, dass das Jobcenter nicht am Montag, sondern erst am Dienstag erstmals seine Pforten öffnen wird.

Parkplätze für Kunden des Klötzer Jobcenters gibt vor der kreiseigenen Immobilie. Der Parkplatz wird noch neu beschildert, die Lehrer der Grundschule müssen sich andere Parkplätze suchen.

Von Norman Reuter

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