Nach Gardelegen ist Klötze dran: Fassade, Sonnenschutz und Heizung

Das Jobcenter bekommt eine Sanierungskur

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Der alte Plattenbau an der Straße der Jugend in Klötze hat eine Dämmung dringend nötig. Der Block, der als Jobcenter genutzt wird, soll ab 2016 umfangreich saniert werden, hat der Altmarkkreis angekündigt.

Klötze. Wer arbeiten kann, aber keine Stelle findet oder zu wenig verdient, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, bekommt beim Klötzer Jobcenter Hilfe. Die dortigen Mitarbeiter sollen ebenfalls unterstützt werden. Und zwar in baulicher Form.

Der Altmarkkreis plant umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Gebäude. An der Straße der Jugend 6 werden Spezialisten für Fassaden benötigt. Sie sollen die Wände dämmen und damit zu Energieeinsparungen beitragen. Dies ist auch das Ziel einer weitere Investition. Dabei richtet sich der Blick der Mitarbeiter des Kreisbauamtes auf die Heizanlage. Diese soll modernisiert werden. Drittes Bauvorhaben soll vor allem im Sommer für Entlastung sorgen. So ist die Installation eines Sonnenschutzes geplant.

Die Sanierung des Gebäudes ist im Kreis-Finanzplan verankert. Dieser ist derzeit Thema in den Ausschüssen. Ziel ist es, mit den Arbeiten 2016 zu beginnen. 800 000 Euro werden für den ersten Part eingeplant. 2017 gilt es dann noch einmal 500 000 Euro bereitzustellen. Insgesamt soll das Objekt mit 1,3 Millionen Euro auf Vordermann gebracht werden.

Fast zwei Millionen Euro sind für Gardelegen vorgesehen. Dort rückt die Außenstelle der Kreisverwaltung in den Fokus (AZ berichtete). In dieses Gebäude wird die Gardelegener Geschäftsstelle des Jobcenters ziehen. Der Hauptsitz bleibt aber in Klötze. Dort geht es auch um das Thema Chancengleichheit. So wird mit weiteren Partnern zum Beispiel versuchte, die dünn besiedelte Altmark möglichst familienfreundlich zu gestalten. Denn der Fachkräftemangel ist längst in der Region angekommen. Um die Aufgaben des Jobcenters zu bewältigen, bekommen die Mitarbeiter bessere Arbeitsbedingungen.

Von Christian Ziems

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