Doppelgarage und neue Leitungen

Investitionsplan des Wasserverbandes Klötze für 2019 steht

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Der Klötzer Wasserverband ist aufgefordert worden, zur Sicherung der Trinkwasserschutzanlagen in Kusey und Klötze ein Gutachten erstellen zu lassen. Das ist nur eine von zahlreichen Maßnahmen im Investitionsplan. 

Klötze – Nicht nur über neue Trink- und Abwasserpreise ab 2019 hat die Klötzer Wasserverbandsversammlung bei ihrer jüngsten Sitzung entschieden. Mit dem Beschluss über den Wirtschaftsplan wurden auch die Investitionen für dieses und die kommenden Jahre festgeschrieben.

So ist bei der betrieblichen Ausrüstung die Beschaffung von Werkzeugen und Geräten berücksichtigt. Als größere Baumaßnahme ist neben dem Ersatz des Trinkwasserbehälters für das Kuseyer Wasserwerk, der ab 2020 gebaut werden soll, der Bau einer Doppelgarage auf dem Grundstück des Wasserverbandes geplant. Dort sollen künftig die Fahrzeuge des Verbandes untergestellt werden. 20 000 Euro sind dafür als Ausgaben vorgesehen. Um alle Investitionen finanzieren zu können, müssen Kredite aufgenommen werden. Für den Trinkwasserbereich liegt dieser bei 243.000 Euro.

Perspektivisch muss weiter in die Erneuerung der Rohrnetze investiert werden, kündigte Geschäftsführerin Birgit Lange den Mitgliedern an. Während im Trinkwasserbereich Investitionen von 561.000 Euro vorgesehen sind, sollen im Abwasserbereich 888.400 Euro investiert werden, teilte sie mit. Neben der Erneuerung von Kanälen für 87.000 Euro und der Erweiterung der Kanalnetze für 10.000 Euro ist die größte Maßnahme im Wohngebiet An der Wasserfahrt in Klötze, wo im Rahmen des Straßenbaus auch neue Leitungen gebaut werden sollen. Für den neuen Abwasserkanal sind 270.000 Euro geplant.

Im Meisenweg in Beetzendorf werden 90.000 Euro für den Abwasserkanal bereitgestellt. Für den Ort Jübar muss, so informierte Birgit Lange, „eine grundlegende Planung erarbeitet werden.“ Sie soll die Grundlage zur Erneuerung des Abwasserkanals in den Folgejahren sein. 75.000 Euro stehen dafür in 2019 zur Verfügung, für 2020 wird mit 150.000 Euro, für die folgenden drei Jahre mit je 200.000 Euro geplant.

Dafür mussten allerdings die bereits für 2018 vorgesehenen Speicher- und Ausgleichsbecken am Hauptpumpwerk in Klötze sowie die Überdachung des Schlammlagerplatzes am Klärwerk in Immekath weiter nach hinten geschoben werden. „Hat das damit zu tun, dass es für die Überdachung noch keinen Fördermittelbescheid gibt?“, hakte Hans-Jürgen Zeitz bei der Verbandsversammlung nach. Das bestätigte die Geschäftsführerin.

Im Bereich der Ausrüstung plant der Verband die Erneuerung von Werkzeugen und des Fuhrparks nach den Werten der Vorjahre. Für 2020 ist der Kauf eines neuen Spülfahrzeugs geplant. 350.000 Euro sind dafür vorgesehen, die Ausschreibung soll schon 2019 auf den Weg gebracht werden.

Von den Behörden ist der Klötzer Wasserverband zudem aufgefordert wurden, ein Gutachten zur Sicherung der Trinkwasserschutzanlagen für Kusey und Klötze zu erstellen. Dafür werden in diesem Jahr sowie für das Jahr 2021 je 20.000 Euro in den Investitionsplan des Verbandes eingestellt.

Von Monika Schmidt

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