Naturlehrpfad am Kunrauer Hilgenbuschgraben wird wieder begehbar gemacht

„Im Interesse von uns allen“

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Bequemer geht es nicht: Auf den Betonspurbahnen lässt sich der Drömling gut mit Rad oder im Kremser erkunden.

Kunrau. Für Radfahrer und Kremsergäste bietet der Drömling rund um Kunrau ideale Bedingungen. Im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens wurden die zentralen Wege in das Niedermoorgebiet mit Betonspurbahnen befestigt.

So ruckelt es nun nicht mehr wie früher, wenn die Gäste im Kremser unterwegs sind. „Durch die Bodenordnung gibt es zu allen Aussichtspunkten rund um Kunrau gute Zuwegungen“, stellte Ortsbürgermeister Uwe Bock bei einer Zusammenkunft des Fremdenverkehrsvereins erfreut fest.

Allerdings sei es schade, dass der Naturlehrpfad am Hilgenbuschgraben nicht mehr nutzbar ist. „Der Weg ist gesperrt, die Tafeln sind nicht mehr erkennbar“, hatte Uwe Bock kritisiert. Daraufhin gab es Gespräche mit der Naturparkverwaltung und der ABS Drömling, den Weg wieder nutzbar zu machen. „Wir wollen versuchen, den Weg wieder herzurichten“, kündigte Uwe Bock an.

Inzwischen haben die Arbeiten begonnen. Der Fußweg, der am Hilgenbuschgraben zurück Richtung Schlosspark führt, wird ausgeschnitten und von Ästen, die herabzustürzen drohen, befreit.

So kann die Absperrung, die durch das Ordnungsamt veranlasst worden war, wieder abgebaut werden. „Es geht nur um ein oder zwei Bäume, die sehr nah am Weg stehen, von denen eine Gefährdung ausgehen könnte“, erläuterte Uwe Bock, dass relativ wenig gemacht werden muss. „Der Weg ist im Interesse von uns allen“, betonte der Ortsbürgermeister.

Das unterstrich auch Hilde Heimann, die für den Fremdenverkehrsverein viele Führungen durch den Park macht. Wenn Besucher von außerhalb kommen, die auch eine Wanderung durch den Drömling unternehmen wollen, „habe ich die immer gern auf diesen Abschnitt des Naturlehrpfades geschickt“, erklärte die Kunrauerin. Denn unmittelbar am Graben bekämen die Gäste einen kleinen Einblick, wie die Natur des Drömlings aufgebaut ist. Dass der Weg lange gesperrt war, sei ungünstig gewesen, betonte Hilde Heimann. Bald wird sie die Besucher wieder von dort den Naturpark aus entdecken lassen können.

Von Monika Schmidt

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