Trecker & Co können den Galgenbergweg nutzen / Gestern Freigabe

Die Innenstadt entlasten

Bürgermeister Matthias Mann (r.), Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski (3 v. r.) und Vertreter aus der Verwaltung sowie der beteiligten Firmen gaben den Galgenbergweg frei. Dieser führt von der Bandauer Chaussee in Richtung Immekath. Foto: Köhler

Klötze. Nicht einmal er habe bisher gewusst, dass es einen Galgenberg bei Klötze gibt. „Und dabei bin ich Kuseyer“, so Bürgermeister Matthias Mann schmunzelnd.

Er stand gestern gemeinsam mit Vertretern aus dem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark, der Baufirma, des Gärtnerbetriebes, der Verwaltung sowie Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski auf dem besagten Galgenberg. Oder besser: An der Informationstafel samt Sitzgruppe, die zur Rast einlädt. Dort gab der Bürgermeister offiziell den Galgenbergweg frei. Dieser führt von der Bandauer Chaussee, nur wenige Meter hinter dem Klötzer Ortseingang, in Richtung des Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ). „Damit können die landwirtschaftlichen Fahrzeuge ihre Ziele schneller erreichen, ohne erst durch die Innenstadt zu fahren“, erläuterte Matthias Mann. Auch sei der 1 263 Meter lange und drei Meter breite Ländliche Weg für Radtouristen eine wichtige Verbindung. 192 000 Euro kostete der Ausbau, der mit 75 Prozent (120 000 Euro) vom ALFF gefördert wurde. 40 Apfel- und 40 Spitzahorn-Bäume säumen die Strecke.

Übrigens: Der Galgenberg hat seinen Namen wegen der Hinrichtungen, die während der Hexenjagden des Mittelalters dort stattfanden. Die letzte in Klötze verzeichnete geschah am 5. April 1671.

Von Andreas Köhler

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