Gibt es 2021 eine Badesaison?

In Klötze ist die Entscheidung noch völlig offen

Im Becken des Klötzer Waldbades schwimmen noch die Druckpolster, die im Winter das Festfrieren des Wassers am Beckenrand verhindern sollen.
+
Im Klötzer Waldbad hat noch keine Saisonvorbereitung begonnen.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
    schließen

Noch ist völlig offen, ob es in diesem Sommer in Klötze eine Badesaison geben wird. Verschiedene Faktoren müssen noch geklärt werden, zum Beispiel, ob es Fördermittel und -fristen für eine Sanierung in diesem Jahr gibt.

Klötze – Normalerweise beginnt spätestens im April die Vorbereitung für die neue Badesaison im Klötzer Waldbad. Doch wer in diesen Tagen an der Anlage an der Schützenstraße vorbeifährt, sieht noch niemanden. Der Grund: Es herrscht noch große Unklarheit, ob in diesem Sommer überhaupt eine Badesaison stattfinden kann. „Eigentlich müssten die Vorbereitungen beginnen“, teilte Hauptamtsleiter Matthias Reps im Gespräch mit der AZ mit. Ein Saisonstart mache aber nur Sinn, wenn eindeutig feststeht, dass das Klötzer Waldbad in diesem Jahr nicht saniert wird. Dazu hat die Stadt Fördermittelanträge über Leader gestellt. Doch weder für die Anträge von 2020 noch für die neu gestellten Anträge von der Prioritätenliste für 2021 hat die Stadt bislang Fördermittelbescheide erhalten. Deshalb hat Matthias Reps beim Landesverwaltungsamt nachgehakt, eine Antwort steht noch aus. Sollten für dieses Jahr Fördermittel bewilligt werden, müssten die Maßnahmen schleunigst umgesetzt werden, um den Förderzeitraum einzuhalten. Eine Badesaison würde nicht stattfinden können. Erst wenn dieser Punkt geklärt ist, soll entschieden werden, ob in diesem Jahr Wasser in die Becken eingelassen wird.

Ein weiterer Punkt, der die Badesaison ungewiss werden lässt, ist die Betreuung der Badegäste. Noch immer steht eine Stellenausschreibung für einen Schwimmmeister auf der Homepage der Stadt. Im vergangenen Jahr übernahm die DLRG-Ortsgruppe Diesdorf, wie in anderen Bädern der Region auch, die Badaufsicht. Sollte es eine erneute Zusammenarbeit geben, müssten zuvor noch einige Gespräch geführt werden, kündigte Matthias Reps gegenüber der AZ an. „Manches kann nicht so wieder laufen, wie es im vergangenen Jahr war“, machte er auf einige Probleme in der Zusammenarbeit aufmerksam.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare