Beschwerden über Müll und Laub

Klötze wird immer dreckiger

Leere Brötchentüten und anderer Müll liegen im Wasser der Purnitz bei Klötze
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Im Wasser der Purnitz bei Klötze liegt viel Müll.
  • Monika Schmidt
    vonMonika Schmidt
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Klötze wird immer dreckiger, so beschweren sich viele Einwohner. Nachweise für diese Behauptung sind beim Spaziergang durch die Stadt schnell gefunden. Der Ortschaftsrat suchte nach Lösungen.

Klötze – Es ist ein Dauerbrennerthema, das gerade im Frühjahr immer wieder hochkocht. So auch im Klötzer Ortschaftsrat: „Klötze ist dreckig“, meldete sich dort ein Einwohner zu Wort – und stieß bei den Ortschaftsräten auf offene Ohren. Nicht überall werde die Straße gefegt, an einigen Stellen liege der Mais der jüngsten Silage-Transporte. „Es sieht grauenvoll aus. Worum wird nichts unternommen?“, ärgerte sich der Einwohner. Und er ist nicht der Einzige, der sich über herumfliegenden Müll und ungepflegte Rabatten beklagt. Mehrere Klötzer haben sich bereits mit Hinweisen über verdreckte Flächen an die Altmark-Zeitung gewandt.

Der Klötzer Ortsbürgermeister Raimund Punke erinnerte an die Pflichten der Straßenreinigungssatzung. Auch im Stadtrat sei das Thema schon besprochen worden. Dort wurde informiert, dass Bürger, die sich nicht an die Satzung halten, angeschrieben und zur Reinigung aufgefordert werden sollen, wusste Punke. „Ob das aber der Fall ist, da muss ich mich erkundigen“, erklärte der Klötzer Ortsbürgermeister.

Das Thema Dreck war damit bei der Sitzung noch nicht beendet. Denn auch die Ortschaftsratsmitglieder kannten einige Ecken, an denen die Stadt ungepflegt wirkt und Müll herumliegt. „Die Nebenwege sind voller Müll, an jeder Ecke liegt Hundekot“, war zum Beispiel Alexander Kleine beim Spazierengehen aufgefallen. Er appellierte an die Bürger, „sich selbst zu erziehen und keinen Dreck liegen zu lassen.“ Zum Thema Hundekot erinnerte Uwe Witte daran, dass die Hundehalter aufgefordert seien, Tüten mitzuführen, um die Haufen zu entsorgen. „Das kann man kontrollieren. Aber das macht ein Amt, das wir leider nicht haben“, so Witte.

Als eine schlimme Dreckecke wurde der Purnitzgrund hinter dem Pennymarkt benannt. Allerdings gingen die Meinungen, ob dort gemäht werde und ob der Weg in Ordnung sei, weit auseinander. Ebenso beim Thema Müll: „Wen das stört, wenn da Müll liegt, soll den einfach mitnehmen und nicht so einen Aufriss machen“, sah Klaus Ewertowski das Thema pragmatisch. Frank Fritzsche ärgerte sich über den Zustand des kleinen Verbindungsweg zwischen Penny und Edeka. „Da liegen Müllberge. Und das ist Sache der Stadt“, so Fritzsche.

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