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Hat der Klötzer Martinimarkt eine Zukunft?

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Von: Monika Schmidt

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Ein Fahrgschäft auf einem Rummel präsentiert als LED-Show das Wappen von Klötze
Ob und wie in Klötze in diesem Jahr der Martinimarkt ausgerichtet werden kann, ist derzeit Thema in der Vorbereitungsgruppe. © Monika Schmidt

Zweimal ist der Martinimarkt in Klötze, der größte Innenstadtrummel in der Altmark, bereits ausgefallen. Ob es 2022 eine Neuauflage des Innenstadtfestes geben kann, wird derzeit diskutiert.

Klötze – Zweimal ist der traditionsreiche Klötzer Martinimarkt in den vergangenen Jahren ausgefallen. Dennoch hoffen alle Rummelfreunde in der Region und darüber hinaus, dass das kein Dauerzustand wird. Die Klötzer Stadtverwaltung hat das Thema jedenfalls noch nicht zu den Akten gelegt, wie Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Reps gegenüber der AZ versicherte. Allerdings ist noch völlig offen, ob und in welcher Form der Martinimarkt in Zukunft veranstaltet werden kann. Dazu laufen derzeit die Gespräche im Rathaus. „Wir müssen klären, welchen Weg wir gehen wollen“, informierte Matthias Reps zum Ziel der Gespräche. Die Arbeitsgruppe Martinimarkt soll zusammenkommen, um über die Möglichkeiten für die Ausrichtung des Rummels zu beraten. Über allem stehe der Wunsch, „eine Variante zu finden, wie wir den Martinimarkt auch zukünftig veranstalten können“, betonte Matthias Reps weiter. Denn stattfinden soll der Rummel auf jeden Fall – wenn es die Corona-Beschränkungen und Auflagen zulassen. Diskutiert werden sollte in der Arbeitsgruppe aber zum Beispiel auch die Frage, ob der Rummel in der gewohnten Form in der Klötzer Innenstadt ausgerichtet werden kann. Schon im vergangenen Jahr scheiterte die Umsetzung des Rummels daran, dass sich bei der Konstellation der Fahrgeschäfte auf den Straßen in der Innenstadt keine Zugangskontrolle einrichten lässt und dass die Festmeile nicht eingezäunt werden kann. Es gab deshalb bei den Verantwortlichen auch schon die Überlegung, einen anderen Standort für den Rummel zu finden, beispielsweise auf einer freien Fläche unweit des Gewerbegebietes. Die Pläne wurden jedoch wieder verworfen, weil unbedingt an der Tradition und am Ambiente eines Innenstadtrummels, der altmarkweit eine Besonderheit ist, festgehalten werden sollte. 

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