Impfungen im Minutentakt

Klötzer Senioren wappnen sich im Kampf gegen Corona

EIn Impfwilliger meldet sich am Empfang im SCA.
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In Klötze gingen es zügig bei den Impfungen voran.
  • Birgit Stephani
    vonBirgit Stephani
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Klötze – Nahezu im Minutentakt wurde am Dienstag im SozialCentrum Altmark (SCA) in Klötze geimpft. Die, die aktuell ihre Impfung gegen das Corona-Virus erhalten, gaben sich regelrecht die Klinke in die Hand. Dass alles reibungslos über die Bühne ging, war durch einen strengen Zeitplan geregelt.

Alle Personen, die berechtigt waren, eine Impfung zu erhalten, hatten im Vorfeld einen Termin erhalten und hielten sich auch vorbildlich an die vorgegebene Uhrzeit. So konnten rund 180 Personen geimpft werden.

Und doch hatten die beiden Impfteams alle Hände voll zu tun. Im Schnitt vier Personen in 15 Minuten erhielten ihre Impfung. Unterstützung und Hilfe gab es von allen Seiten. So hatte die Stadt Klötze Personal abgestellt, die Bundeswehr unterstützte ebenfalls die Aktion und das SCA stellte nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern auch den gesamten Fuhrpark samt Personal. Wer nicht zu Fuß oder selber zum Impfzentrum gelangen konnte, wurde von den SCA-Mitarbeitern mit dem Auto abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht.

Das Impfen selbst funktionierte über eine Art Rundlauf. Zunächst ging es im hinteren Bereich in das Gebäude rein. Dort warteten bereits SCA-Mitarbeiter auf die Impfwilligen, kontrollierten, ob alle Unterlagen mitgebracht wurden, und nahmen persönliche Daten, wie die Telefonnummer, auf. Weiter ging der Weg zu einem Mitarbeiter der Bundeswehr, der alle nötigen Daten erfasste und in den Computer eingab. Nach einer kurzen Wartezeit ging es dann auch schon zum Impfen. Wer das hinter sich gebracht hatte, musste noch einmal 15 Minuten im Warteraum Platz nehmen. Dort gab es etwas zu trinken oder man konnte sich – mit dem nötigen Abstand – unterhalten. Traten keine Probleme aufgrund der Impfung auf, war dann auch schon alles erledigt.

Auch, wenn sie an diesem Tag im Dauerstress war, so zog Ninett Schneider von der SCA-Geschäftsführung doch ein durchweg positives Fazit.

Natürlich nicht zum Einsatz kam der Impfstoff von AstraZeneca, der im Verdacht steht, Thrombosen auszulösen und daher in Deutschland aktuell nicht mehr verimpft werden darf. Darüber machten sich die meisten Impfwilligen aber sowieso wenig Sorgen. Sie vertrauten den Impfteams vollkommen.

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