1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Klötze

Immekaths Ortschef setzt sich für Gerätehausbau ein

Erstellt:

Von: Monika Schmidt

Kommentare

Ein Feuerwehrgerätehaus
Das Immekather Gerätehaus bietet nicht genügend Platz, deshalb soll ein Neubau entstehen. © Monika Schmidt

Dass der Neubau eines Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Immekath nicht vergessen wird, dafür will sich Ortsbürgermeister Peter Gebühr einsetzen.

Immekath – „Ich werde gemeinsam mit der Feuerwehr dafür kämpfen, dass der Bau umgesetzt wird.“ Dieses Versprechen gab der Immekather Ortsbürgermeister Peter Gebühr bei der jüngsten Zusammenkunft seines Ortschaftsrates.

Dort berichtete Peter Gebühr den Mitgliedern, dass der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Immekath mit einem Sperrvermerk im Haushalt versehen worden ist. Damit muss mit der Umsetzung gewartet werden, bis Fördermittel für das Gerätehaus bewilligt sind. „Ohne Fördermittel geht es nicht“, begründete Peter Gebühr, warum das für dieses Jahr geplante Vorhaben eines Neubaus zunächst gestoppt wurde. Einen Neubau ohne Fördermittel kann die Stadt Klötze nicht finanzieren. Doch die Beantragung von Fördermitteln ist erst dann möglich, wenn die Stadt Klötze dem Antrag auch eine vom Stadtrat beschlossene Risikoanalyse für den Brandschutz beifügen kann. Der Entwurf war von den Stadträten aber zurückgegeben worden, Feuerwehr und Verwaltung müssen nacharbeiten.

Peter Gebühr betonte im Ortschaftsrat, dass die Freiwillige Feuerwehr Immekath sehr leistungsstark sei. Unter anderem war sie erst vor Kurzem zum Großeinsatz ins Arneburger Zellstoffwerk ausgerückt. „Freitagmittags konnten wir mit neun Kameraden ausrücken, das ist der Wehr hoch anzurechnen“, bedankte sich der Immekather für die Einsatzbereitschaft der Brandschützer. Auch deshalb kündigte der Ortsbürgermeister an: „Ich werde mich persönlich dafür einsetzen.“ Auch wenn die Beantragung von Fördermitteln nicht einfach sei, sollten die Immekather nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern auf eine Besserung hoffen. „Der aktuelle Zustand ist nicht gut“, dessen ist sich auch der Ortsbürgermeister bewusst. So gebe es im Gerätehaus am Dorfplatz keine Duschen und keinen Platz, sich nach einem langen Dienst richtig umzuziehen, wusste er.

Auch interessant

Kommentare