Gerätehaus benötigt eine größere Fahrzeugeinstellbox

Immekather Wehr macht Druck bei der Stadt

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Die beiden Fahrzeugeinstellplätze am Immekather Gerätehaus sind für das neue Fahrzeug, das 2019 angeschafft werden soll, zu klein. Entweder muss eine Box umgebaut oder ein komplett neuer Anbau an das Gebäude gemacht werden.

Immekath. Laut Risikoanalyse und Haushaltsplan der Stadt Klötze soll die Immekather Feuerwehr 2019 ein neues Fahrzeug, ein TLF 3000, erhalten. Schon heute ist bekannt, dass das Fahrzeug nicht in die Einstellboxen des Gerätehauses passt.

Auch bei der Verwaltung haben die Immekather Brandschützer auf diesen Umstand hingewiesen und Handlungsbedarf angemeldet. Doch bis auf ein erstes Gespräch mit Bürgermeister, Ordnungsamtsleiter und Wehrleitung ist noch nichts passiert, berichtete der stellvertretende Wehrleiter Jens Stolle dem Ortschaftsrat.

Und er informierte weiter, dass deshalb die Immekather Feuerwehr einen offiziellen Antrag auf Umbau an die Stadt gestellt habe.

„Es muss entweder ein Einstellplatz erweitert werden oder es muss einen Anbau an das Gerätehaus mit einer DIN-gerechten Box geben“, listete Jens Stolle die beiden möglichen Varianten auf. „Wir müssen so umbauen, dass wir dauerhaft zwei große Hallen haben“, begründete er. Denn neben dem stadteigenen Löschfahrzeug ist in Immekath auch ein Fahrzeug des Katastrophenschutzzuges des Kreises stationiert, das die Immekather unbedingt halten wollen. Wenn keine passende Einstellbox vorhanden ist, könnte es sein, dass das Fahrzeug aus Immekath abgezogen wird, befürchten die Brandschützer. Beide Fahrzeuge seien für die Wehr aber wichtig, da Immekath als größte Wehr in der Region auch den Stützpunkt für die Umgebung bilde. Die Nachbarwehren in Dönitz und Ristedt beispielsweise, so erinnerte Stolle, seien tagsüber nicht so besetzt, dass sie allein ausrücken können, Immekath schon.

„Wir sind ein bisschen enttäuscht von der Verwaltung, dass gar keine Reaktion kam“, benannte Jens Stolle die Verärgerung der Immekather Brandschützer. So sei inzwischen die Frist, Fördermittel für den Umbau zu beantragen, verstrichen.

Der Antrag der Immekather wurde am Donnerstag abgegeben. „Nun müssen wir abwarten, was passiert“, wusste auch Ortsbürgermeister Peter Gebühr keine schnelle Lösung für das Problem.

Von Monika Schmidt

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