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Klötzer Waldbad: Das Grundwasser ist ein Problem

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Von: Monika Schmidt

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ein leeres Schwimmbecken in Klötze
Im Schwimmerbecken wurde ein Teil der Überlaufrinne aufgenommen, um nachzuschauen, ob am Rand des Beckens Metall verarbeitet wurde. © Monika Schmidt

Ab September wird das Klötzer Waldbad saniert. So lange noch kein Wasser für die Saison eingelassen ist, läuft eine Beprobung zum Grundwasserstand.

Klötze – Mit Hochdruck – im wahrsten Sinne des Wortes – wird im Klötzer Waldbad gearbeitet. Dort wurden in dieser Woche die beiden Becken für Schwimmer und Nichtschwimmer gereinigt.

Neben dem Schwimmmeister waren dabei auch die Mitarbeiter der Stadtwirtschaft und einige Helfer im Gange. Nun waren Planer aus Hildesheim vor Ort. Sie wollten die Becken, bevor sie mit Wasser gefüllt werden, für die im Herbst anstehende Sanierung in Augenschein nehmen, kündigte Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Reps im AZ-Gespräch an. Bereits im Vorfeld hatte es an einer Ecke des Schwimmerbeckens eine Erkundung gegeben, informierte er. Die Platten an der Überlaufrinne wurde abgenommen und der Randbereich unter die Lupe genommen.

Da keine Baupläne für das Bad vorliegen, sollte die Frage geklärt werden, ob der Beckenrand mit Stahl verstärkt ist. „Ist er nicht, das ist alles reiner Beton“, informierte Matthias Reps über das Ergebnis der Beprobung. Den Freibad-Planern geht es vor allem darum, die Frage nach dem Stand des Grundwassers zu klären. Deshalb wurde die Grube am Sprungturm, in der sich das Wasser sammelt, noch einmal abgepumpt, damit sich wirklich kein Wasser im Becken befindet. „Wir müssen für die Bauarbeiten die Grube unbedingt leer bekommen“, erläutert Matthias Reps. Deshalb soll im Vorfeld überprüft werden, ob der Einbau einer automatischen Pumpe notwendig ist.

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