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Weitere Umgestaltungen im Klötzer Tierpark geplant

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Von: Lea Weisbach

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Der Eingangsbereich des Klötzer Tierparks
Der Eingangsbereich des Klötzer Tierparks hat einen neuen Aushang bekommen. © Monika Schmidt

Eine neue Vogelvoliere, ein Kaninchengehege, die Befestigung der Rundbank und die Wand mit den Abwurfstangen von Hirsch Helmut - das sind die nächsten Pläne, die im Klötzer Tiergehege umgesetzt werden sollen.

Klötze – „Wir bedanken uns für die zuverlässige Zusammenarbeit“, sagte Lothar Schulze, stellvertretender Ortsbürgermeister von Klötze, innerhalb der jüngsten Ratssitzung.

Damit verwies er auf die gute Verbindung zwischen dem Tierpark, dem Förderverein für das Tiergehege, den Tierpflegern und der Stadt. Gleichzeitig informierte Lothar Schulze, der auch der Vorsitzende des Fördervereins ist, darüber, dass es mit der Thematik Vogelvoliere vorangehe. Derzeit werde ein Kostenvoranschlag für das Unterfangen erstellt. Ortsbürgermeister Raimund Punke berichtete im Vorfeld, dass die finanziellen Zuwendungen der ÖSA aufgrund der geringen Schadensquote der Kommune – knapp 2300 Euro – in das Vogelvolieren-Projekt fließen sollen. Neben dem Neubau der Vogelvoliere strebt der Förderverein auch die Erneuerung der Rundbank an, die sich in der Nähe der Vögel und des Eingangs befindet. „Wir müssen eine Lösung finden“, erklärte Lothar Schulze, da die Rundbank schon seit Längerem den Sicherheitsvorschriften nicht mehr entspräche und nur provisorisch nutzbar gemacht wurde.

Auch für die Gestaltung des Kaninchengeheges, das auf dem ehemaligen Affenkäfig entstehen soll, habe der Verein konkrete Vorstellungen erarbeitet. Die Geweihstangen von Hirsch Helmut sollen künftig in einer ansprechenden Weise an einer Wand am Rotwildgehege präsentiert werden. Für die Unterstützung des Tierparks seitens der Stadt bedankte er sich herzlich bei Vanessa Fröhlich, die in der Verwaltung für Tourismus, Kultur und Veranstaltungen zuständig ist. Doch eine Frage beschäftige die Besucher des Tierparks brennend, erklärte Lothar Schulze weiter. Wofür wird das Geld aus der Spendensäule verwendet? Zu dieser Thematik kursieren zahlreiche Gerüchte in der Stadt, bestätigte auch Raimund Punke. Deshalb sei es umso wichtiger, so der Fördervereinsvorsitzende, öffentlich zu machen, wo das Geld hinfließt. Stadt-Bürgermeister Uwe Bartels, der während der Sitzung des Klötzer Ortschaftsrates im Ratssaal persönlich zugegen war, informierte, dass die Spenden für die entstehenden Kosten des Tiergeheges verwendet werden. Dazu zählen unter anderem die Finanzierung des Futters, das Begleichen der Tierarzt-Rechnungen, aber auch die Bezahlung des Personals. Uwe Bartels Vorschlag war es daraufhin, in der Nähe der Spendensäule ein Schild mit Informationen zur Verwendung des Geldes aufzustellen, um mit allen Unklarheiten aufzuräumen.

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