Oebisfelder Ortschaftsrat begrüßt Investorenpläne für den Stürholzgarten

„Ich finde das ganz toll“

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Ein neuer Investor ist für die brachliegende Fläche am Stürholzgarten gefunden. Der Bebauungsplan wird vorangetrieben, im Sommer nächsten Jahres könnten die ersten Häuser stehen.

Oebisfelde. „Wenn alles gut läuft, werden dort Mitte des nächsten Jahres die ersten Häuser errichtet“, hofft Bürgermeisterin Silke Wolf. Für das Baugebiet am Stürholzgarten wurde ein neuer Investor gefunden, der die Errichtung des Baugebietes jetzt vorantreibt.

Der Stadt kommt das sehr gelegen, denn Bauplätze werden in Oebisfelde und Umgebung händeringend von vielen jungen Familien gesucht. Die Grundstücke im Stürholzgarten sind mit einer Größe von etwa 500 bis 600 Quadratmetern so groß, dass zwischen den Häusern auch noch ein bisschen Platz für Grünes bleibt.

Der städtische Bauausschuss und Oebisfelder Ortschaftsrat haben sich bereits mit der Änderung des B-Planes beschäftigt, heute Abend zieht der Stadtrat nach. Der neue Investor bringt Erfahrung aus ähnlichen Projekten mit und wird fertige Häuser samt Grundstücke an die Interessenten verkaufen. Geplant sind Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser und Stadtvillen, informierte Bauamtsleiter Uwe Dietz im Oebisfelder Ortschaftsrat. Das Baugebiet im Stürholzgarten wird von der Sporthalle, der Kleingartenanlage, dem Gewerbebetrieb und der vorhandenen Wohnbebauung begrenzt. Die Kleingärten bleiben weiter bestehen, versicherte der Bauamtsleiter. Da sich die Geschosshöhe ändern wird – es sind ein- bis dreigeschossige Bauten geplant – muss auch der Lärmschutz angepasst werden. Zur Sporthalle und zur Straße Am Stürholzgarten sind Lärmschutzmaßnahmen geplant.

Im hinteren Bereich des Baugebietes soll eine Reihenhausanlage mit einer Gebäudelänge von maximal 48 Metern entstehen.

„Ich finde das Vorhaben ganz toll“, erklärte Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch im Oebisfelder Ortschaftsrat. Denn gerade im Sommer biete die bislang brach liegende Freifläche neben der Sporthalle An der Aller keinen schönen Anblick. „Das sieht immer schlimm aus“, erklärte die Ortsbürgermeisterin. Sie begrüßte zudem, dass es keine direkten Anlieger gibt, die von dem Bauvorhaben betroffen sein könnten. Wie Bauamtsleiter Uwe Dietz informierte, werden die beiden Schallschutzwände aus der Erde errichtet, die im Baugebiet abgetragen wird. Das ist nötig, damit der Straßenbau erfolgen kann. Damit es keine Beschwerden der künftigen Bewohner über den Lärm, beispielsweise durch den in der Nähe liegenden Bahnhof gibt, sollen beim Bau der Haus bereits Schallschutzmaßnahmen getroffen werden, in dem beispielsweise spezielle Fenster verwendet werden.

Die Mitglieder des Ortschaftsrates begrüßten das Vorhaben. „Ich finde das gut“, sagte stellvertretenden Hartmut Schmidt (SPD). Sie befürworteten die vorgestellten Änderungen im Bebauungsplan einstimmig.

Bauamtsleiter Uwe Dietz zügelte die Erwartungen der Ortschaftsräte allerdings etwas. „Wir brauchen mindestens neun Monate bis zur Baureife“, machte er deutlich, dass noch einige Fristen im Rahmen des Verfahrens abgewartet werden müssen. Aber ab dem nächsten Jahr, so hofft auch er, könne der Investor mit der Umsetzung seines Vorhabens beginnen.

Von Monika Schmidt

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