Stadt und Land suchen nach einer Lösung für den Anschluss Richtung Bandau

Hoffen auf den Radweg

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Von Klötze bis zum Abzweig Nesenitz gibt es noch keinen Radweg entlang der L 19. Die Hoffnung, den Abschnitt parallel oder im Anschluss an das letzte Teilstück der Bahnhofstraße zu bauen, hat der Bürgermeister noch nicht aufgegeben.

Klötze. „Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. “ Bürgermeister Matthias Mann zeigte sich im Stadtrat Mitte vergangener Woche recht optimistisch. Er informierte über die Vorbereitungen für den vierten Bauabschnitt der Bahnhofstraße in Klötze (wir berichteten).

In diesem Zusammenhang ist der Wunsch der Stadt, den fehlenden Abschnitts des Radwegs an der Landesstraße von Klötze bis zum Abzweig nach Nesenitz zu realisieren, um so den Lückenschluss nach Beetzendorf zu schaffen. Unter anderem für die Klötzer Schüler, die das Gymnasium in der Burggemeinde besuchen, ist das eine wichtige Verbindung.

Schon vor Jahren sollte der Radweg komplettiert werden. Die Realisierung verschob sich von Jahr zu Jahr, unter anderem weil noch Eigentumsverhältnisse geklärt und Bauerlaubnisverträge geschlossen werden mussten. „Wir arbeiten noch immer gemeinsam an einer Lösung“, berichtete nun der Klötzer Bürgermeister dem Stadtrat.

Sein Wunsch wäre es, den Radweg möglichst parallel zum Straßenbau auszuschreiben, um die Maßnahme dann, wenn auch nicht zeitgleich, so doch im Anschluss an den Straßenbau zu realisieren.

Sicher ist, dass der Ausbau des vierten Abschnitts der Bahnhofstraße vom Bahnübergang bis zum Ortsausgang Richtung Bandau in diesem Jahr ausgeführt werden soll. Der genaue Zeitplan steht allerdings noch nicht fest. Wenn der Bauablauf abgestimmt ist, sollen die Anlieger und die Gewerbetreibenden in dem Bereich informiert werden, kündigte Matthias Mann weiter an. „Wir wollen die Betroffenen frühzeitig informieren“, versicherte der Bürgermeister.

Knackpunkt bislang waren die fehlenden Kreuzungsvereinbarungen mit der Deutschen Regionaleisenbahn (DRE), um auch die Entwässerung der abschüssigen Straße in den Griff zu bekommen. Zwischen der Stadt und der DRE ist die Vereinbarung schon unterschrieben, zwischen der Landesbaubehörde und dem Unternehmen sollen die Verhandlungen ebenfalls weit fortgeschritten sein, wusste der Bürgermeister.

Von Monika Schmidt

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