Ein Hauch der Geschichte

Der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann (r.) und der Neuferchauer Ortsbürgermeister Gerhard Brüggemann legten am Ehrenmal zum 20. Tag der Deutschen Einheit einen Kranz nieder..

Neuferchau - Von Peter Lieske. „Man spürt den Hauch der Geschichte“, sagte der Neuferchauer Ortsbürgermeister Gerhard Brüggemann am Freitagabend vor dem Ehrenmal. Es habe 70 Jahre gedauert, ehe den Gefallenen des Dorfes eine Gedenktafel gewidmet wurde. Symbolisch sollte nun an diesem Ort auch der Deutschen Einheit gedacht werden. Und so legten der Ortsbürgermeister und der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann gemeinsam einen Kranz nieder, „um zu dokumentieren, welche Aufbauleistungen die Bürger erbracht haben und wie sie es geschafft haben, die intakte Dorfgemeinschaft zu erhalten“.

Zeugnis dessen seien die alljährlichen Dorffeste zum Tag der Deutschen Einheit, fuhr Gerhard Brüggemann in seiner Festrede fort. An diesen beteiligten sich stets alle Vereine und Gemeinschaften. Stets könnten sich alle Bürger des Dorfes daran beteiligen.

Gerhard Brüggemann dankte Elisabeth Herrmann. Die Neuferchauerin kümmert sich um die Pflege des Ehrenmals. Er bedankte sich aber auch bei der Feuerwehr, die den Zaun am Ehrenmal gestrichen hat. Der Dank galt zudem seinem Amtsvorgänger Heinz Wapenhans, unter dessen Regie alle Straßen neu und grundhaft ausgebaut wurden.

Aber auch die Neuferchauer haben ihre Häuser verschönert, würdigte der Ortsbürgermeister. „Wir wollen nach vorne blicken und mit bürgerschaftlichen Engagement die Zukunft des Dorfes gestalten“, sagte er. Begleitet wurde die Kranzniederlegung vom Männergesangverein Neuferchau. Etwas später, nach Einbruch der Dunkelheit, startete ein Fackelumzug durch das Dorf.

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