Katastrophenschutzübung in Klötze: 70 Rettungskräfte trainieren „ManV“

Handgriffe müssen sitzen

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Zusammenarbeit steht im Vordergrund: Organisator André Lammek, Johanniter-Rettungsassistentin Julia Springer und Mitorganisator Oliver Ast. Fotos (5): Schulz

Klötze. „Es sind viel mehr Leute gekommen, als ich gedacht habe“, freut sich André Lammek am Sonnabend.

Erwartet hatte der Organisator der Katastrophenschutzübung – im Fachjargon „Massenanfall von Verletzten“ (ManV) genannt – etwa 40 Teilnehmer, gekommen sind dann 70 ins ABZ Klötze. „Das zeigt, dass solche Veranstaltungen auf großes Interesse stoßen“, erzählt Lammek.

Rettungsdienstler des Deutschen Roten Kreuzes, der Wasserwacht, des Technischen Hilfsdienstes Salzwedel (THW), der DRK Rettungshundestaffel, des Kriseninterventionsdienstes des Altmarkkreises sowie Brandschützer der Feuerwehren Langenapel und Salzwedel beteiligten sich an der Übung. Erstmalig nahm auch der Johanniter Hilfsdienst an der Tagesausbildung teil. „Hauptziel ist, dass man sich kennenlernt, damit die Zusammenarbeit im Ernstfall reibungslos verläuft“, erklärt Lammek.

Als Übungsszenario diente ein Verkehrsunfall mit sechs beteiligten Personen. Dr. Ilja Karl, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises, klärte zunächst im theoretischen Teil der Fortbildung über organisatorische Abläufe einer solchen Situation auf. An verschiedenen Stationen widmeten sich die Teilnehmer im Anschluss dem praktischen Ausbildungsteil. So galt es zum Beispiel eine Patientenablage einzurichten. Windrichtung, Nähe zur Straße und ebenerdiger Untergrund sollten dabei beachtet werden, erklärte Karl. [...]

Von Katharina Schulz

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