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Kuseyer nennen Gründe für den Erhalt der Grundschule

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Von: Monika Schmidt

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ein Schulgebäude mit einem Spielplatz davor
Die Kuseyer Grundschule ist von der Schließung bedroht. Der Ortschaftsrat sucht nach Lösungen, um sie zu erhalten. © Monika Schmidt

Der Klötzer Stadtrat sollte nach Gründen für den Erhalt der Kuseyer Grundschule suchen und nicht nur Gründe für die Schließung nennen, wünschen sich die Kuseyer.

Kusey – „Wir dürfen das Thema Grundschule nicht aus den Augen verlieren, bis es eine Entscheidung gibt.“ So forderte Thomas Mann im Kuseyer Ortschaftsrat seine Mitstreiter auf, sich weiter für den Erhalt der Kuseyer Bildungseinrichtung einzusetzen.

„Es ist bedauerlich, dass im Stadtrat noch niemand Vorschläge gemacht hat, wie wir die Schule halten können“, sagte er weiter. „Ich vermisse, dass der Stadtrat aktiv an einer Lösung arbeitet“, sagte der Kuseyer weiter. Er ärgerte sich darüber, dass von den Fraktionen vor der Wahl Versprechungen gemacht wurden, denen man nun nicht mehr trauen könne. „Der Stadtrat sucht Gründe, um die Schule zuzumachen. Und wir müssen nach Möglichkeiten suchen, dass es anders geht, um die Betriebsgenehmigung aufrechtzuerhalten“, erklärte Ortsbürgermeister Norbert Nieder. Deshalb möchte sich der Ortsbürgermeister mit einem Planer und einem Brandschutzexperten an einen Tisch setzen, „um zu klären, was notwendig ist, um die Betriebserlaubnis zu erhalten“, kündigte Norbert Nieder im Rat an. So soll Zeit gewonnen werden, um weitere Fördertöpfe anzuzapfen.

Außerdem, so erklärte der Ortsbürgermeister weiter, müsse die Elektrik nicht gleich hintergeschoben werden, wenn der Brandschutz gemacht werde. „90 Prozent der Maßnahme werden mindestens gefördert“, wusste Norbert Nieder. Deshalb sollte schnell geprüft werden, was an der Schule baulich gemacht werden muss, um sie weiter in Betrieb zu halten. Als Beispiel nannte er die Frage, ob alle Türen durch Brandschutztüren ersetzt werden müssen oder ob es genüge, einige Türen zu erneuern. „Wenn das alles erledigt ist, kann in fünf Jahren der Hort mit rein“, nannte er eine der Optionen. Ziel sei es, „dem Stadtrat klar zu machen, dass es andere Möglichkeiten und Wege gibt.“ Denn, wie Norbert Nieder weiter erklärte: „Die falschen Schülerzahlen und dass das Geld nicht reicht, das sind alles nur vorgeschobene Gründe.“ 

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