Immekather Ortschef stellt klar: Graschnitt zum Laubplatz, Äste zum Osterfeuer

Grünabfall-Entsorgung: „Ist das Bequemlichkeit oder Dummheit?“

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Trotz Verbotsschild: Auf dem Immekather Laubplatz wird immer wieder Baumschnitt (Hintergrund) abgeladen, der eigentlich auf den Osterfeuerplatz gehört. „Das geht so nicht weiter“, ärgerte sich Ortsbürgermeister Peter Gebühr.

Immekath. Was die Entsorgung von Grünabfällen angeht, haben es die Einwohner von Immekath komfortabel. Ob Gras- oder Baumschnitt – alles kann auf extra hierfür zur Verfügung gestellten Flächen ganzjährig entsorgt werden.

Allerdings getrennt, und genau daran scheitert das Modell immer wieder, wie Ortsbürgermeister Peter Gebühr während der jüngsten Ortschaftsratssitzung zum wiederholten Male anmahnen musste.

„Ist das Bequemlichkeit oder einfach nur Dummheit?“, fragte sich der Ortschef. So sei erst kürzlich auf dem sogenannten Laubplatz neben dem Sportplatz wieder fälschlicherweise Baumschnitt abgeladen worden. Um diesen zu beseitigen, sei extra eine Genehmigung zum Verbrennen eingeholt worden. Doch mittlerweile liege dort bereits der nächste Haufen. „Da soll ausschließlich Laub und Rasenschnitt hin“, stellte Gebühr noch einmal unmissverständlich klar. Ein Schild am Zaun weise ebenfalls darauf hin. Für Sträucher, Äste und anderen Baumschnitt stehe dagegen der Osterfeuerplatz – ebenfalls ganzjährig – zur Verfügung.

Da das Problem mit falsch abgeladenen Gartenabfällen bereits seit Jahren besteht, hatte der Ortschaftsrat den Laubplatz bereits einzäunen und mit einem abschließbarem Tor versehen lassen. Das Tor ließen Unbekannte jedoch im vergangenen Jahr mitgehen. Falls es mit der Eigenverantwortlichkeit der Nutzer weiterhin nicht klappe, stellte der Ortsbürgermeister Konsequenzen in Aussicht.

Von Matthias Mittank

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