Getreidefeld brennt bei Immekath

Freiwillige Feuerwehr rückt zweimal innerhalb kürzester Zeit aus

Gut fünf Hektar Feld sind Opfer der Flammen geworden.
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Ein Getreidefeld ist bei Immekath in Brand geraten.
  • Birgit Stephani
    VonBirgit Stephani
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Klötze – Gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit musste die Freiwillige Feuerwehr von Klötze am Dienstag ausrücken.

Um 16.04 Uhr ging zum ersten Mal die Sirene an der Breiten Straße. Durch die Leitstelle wurden die Kameraden zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst im Klötzer Wohngebiet „An der Wasserfahrt“ alarmiert. Vor Ort eingetroffen bestätigte sich die Alarmierung. Über den Korb der Drehleiter verschaffte sich ein Trupp über ein angekipptes Fenster Zugang zur Wohnung. Die verschlossene Wohnungstür wurde von innen aufgeschlossen und die betroffene Person konnte durch den vor der Wohnungstür bereits wartenden Rettungsdienst versorgt werden. Nach erfolgter Behandlung in der Wohnung unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Rettungsdienst beim Transport der Person aus der Wohnung in den Rettungswagen.

Im Einsatz waren elf Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst aus Klötze und die Polizei.

Doch damit nicht genug. Kaum war der Bericht von Einsatz Nummer 32 geschrieben, ging um 17.40 Uhr erneut der Alarm los und die Einsatzstelle in Stendal schickte die Brandbekämpfer zum nächsten Einsatz los.

Schon von Klötze aus gut sichtbar war zu erkennen, dass in der Gemarkung Richtung Immekath etwas Größeres zu brennen schien. Und so war es auch. Ein fünf Hektar großes Getreidefeld stand in Brand. Noch auf der Anfahrt wurde durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte gemeldet, dass entgegen der Alarmierung kein Erntefahrzeug betroffen sei.

Das Feuer wurde zu Beginn des Einsatzes von mehreren Seiten durch die Feuerwehren aus Klötze und Immekath bekämpft. Im weiteren Verlauf der Brandbekämpfung drehte der Wind plötzlich und das Feuer lief auf ein benachbartes Getreidefeld sowie auf ein Waldstück zu. Durch die Einsatzleitung wurden in kurzer Abfolge weitere Feuerwehren aus der Einheitsgemeinde alarmiert, um der Feuerfront Herr zu werden. Ungefähr 50 000 Liter Wasser wurden durch die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle gebracht, um das Feuer an allen Fronten vollständig zu löschen. Das Wasser wurde durch die Fahrzeuge im Pendelverkehr aus der Ortslage Immekath zum Einsatzort gefahren.

Nach gut anderthalb Stunden konnte durch den Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“ und kurz danach „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden.

Im Einsatz waren insgesamt 64 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen, sowie die Polizei. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Klötze mit 14 Einsatzkräfte und vier Fahrzeugen), Immekath (zwölf Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge), Wenze (vier Einsatzkräfte und ein Fahrzeug), Ristedt (fünf Einsatzkräfte/ein Fahrzeug), Dönitz (drei Einsatzkräfte/ein Fahrzeug), Jahr-stedt (zehn Einsatzkräfte/zwei Fahrzeuge), Kunrau (zehn Einsatzkräfte/drei Fahrzeuge) und Hohenhenningen (vier Einsatzkräfte/ein Fahrzeug).

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