Konfirmanden lernen im Landjugendzentrum das Kirchenjahr / Probe fürs Krippenspiel

Geschult im Glauben

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Der Weg zur Konfirmation ist noch weit, und viele Fragen gilt es zu beantworten: Mira Smolnik (v.l.), Emma Müller, Vanessa Wiswedel, Lisa-Marie Perner und Wenke Köneke erarbeiteten sich im Kuseyer Landjugendzentrum die Grundlagen.

Kusey / Kunrau. „Wofür steht diese Farbe?“ – Birgit Timme, Gemeindepädagogin in Ausbildung, zeigt ihren sechs angehenden Konfirmandinnen ein rotes Kärtchen. „Kerzen, Weihnachten“, meint Emma Müller. Lisa-Marie Perner sagt: „Hochzeit.“

„Liebe, Feuer, Blut, Vampire“, ruft Mira Smolnik in die Runde. Bis auf den letzten Begriff liegt sie auch richtig.

Die sechs Mädchen aus den Klötzer Ortsteilen Jahrstedt, Kusey, Immekath und Kunrau bereiten sich im Evangelischen Landjugendzentrum (ELZ) in Kusey auf ihre Konfirmation vor. Birgit Timme, seit 14 Jahren dort tätig, weist die Jugendlichen in die Grundlagen des Glaubens ein. Im nächsten bzw. übernächsten Jahr werden sie in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen.

Wofür steht der Buß- und Bettag? Was bedeutet Trinität? Und warum sind die Heiligen Drei Könige erst zwei Wochen nach Jesus´ Geburt in Bethlehem eingetroffen? – Im ELZ schwirren viele Fragen durch den Raum. Birgit Timme lässt die Mädchen das Kirchenjahr erarbeiten und erklärt die Hintergründe. Auch für Nichtkonfirmanden würde sich dieses Wissen lohnen.

Dass die Konzentration bei den Jugendlichen im ELZ manchmal schwindet, ist normal. Dann werden andere Dinge geklärt: Wer welche Pizza zum Mittag ist und wer beim Twister mitspielt.

Von Jens Heymann

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