Truppmannausbildung Teil I und II in Jahrstedt abgeschlossen / Prüfungsergebnisse über 80 Prozent

Gerüstet für die Zukunft

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Stolz auf ihre Leistungen konnten am Sonnabend die jungen Feuerwehrleute aus der Einheitsgemeinde Klötze sein: Elf von ihnen absolvierten die theoretische und praktische Prüfung des Truppmannlehrgangs Teil I, sechs legten die Prüfung für Teil 2 ab. Damit verfügt die Stadt über 17 weitere Truppmänner und -frauen.

Jahrstedt. Klötzes Stadtwehrleiter Jan-Christian Jakobs ist erfreut, dass die Prüfungergebnisse der Truppmannausbildung Teil I und II am Wochenende in Jahrstedt über 80 Prozent lagen.

„Das sind die besten Prüfungsergebnisse seit Jahren“, stellte er am Sonnabend kurz vor der Übergabe der Zertifikate im Beisein von Einheitsgemeinde-Bürgermeister Uwe Bartels fest. Aus den guten Ergebnissen ragten Jannes Nieder von der Feuerwehr Kunrau und Nick Haertel von der Ortswehr Immekath sowie der Kuseyer Jürgen Rettberg noch heraus. Alle drei Feuerwehrmänner schlossen den praktischen und theoretischen Teil mit 98 Prozent ab.

Bürgermeister Uwe Bartels (v. l.) ehrte Jannes Nieder, Nick Haertel und Jürgen Rettberg gemeinsam mit Stadtwehrleiter Jan-Christian Jakobs. 

Doch nicht nur über elf neue Truppmänner verfügt die Einheitsgemeinde Klötze seit dem Wochenende. Weitere sechs Brandschützer absolvierten den zweiten Teil der Truppmannausbildung im Jahrstedter Depot erfolgreich. „Statistisch gesehen reicht die Anzahl der neuen Truppmänner in der Einheitsgemeinde noch nicht aus, wenn man den Vergleich mit dem Ausscheiden von älteren Feuerwehrleuten zieht. Dennoch sind wir über die gute Resonanz sehr erfreut“, meinte der Stadtwehrleiter. Allerdings bleibe in einigen Wehren das Problem mit der fehlenden Tageseinsatzbereitschaft trotz der neuen Truppmänner am Tage weiter bestehen, wie Jakobs betonte.

Die Truppmannausbildung Teil I und II ist der Einstieg sowie die Fortsetzung der aktiven Feuerwehrarbeit. So umfasst der Grundlagenlehrgang insgesamt 70 Stunden à 45 Minuten, wie der Stadtwehrleiter informierte. Davon sind 16 Stunden eines speziellen Erste-Hilfe-Kurses für Feuerwehrleute enthalten. Diesen leitete Lars Fricke vom DRK Klötze.

Aber auch Rechtsgrundlagen der Feuerwehr bei einem Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung, Fahrzeug- und Gerätekunde waren in den zurückliegenden sechs Wochen gefragt. Während der theoretischen Prüfung mussten dann 30 allgemeine Fragen zur Feuerwehr auf einem Antwortzettel richtig angekreuzt werden. Im praktischen Teil war unter anderem das Zusammenstecken einer Leiter sowie das Erstellen einer Leine zur Selbstrettung mit zahlreichen Knoten gefragt.

Die 80 Stunden für den zweiten Teil der Truppmannausbildung erfolgen direkt in den jeweiligen Ortswehren. Nach Abschluss der 80 Stunden erfolgt dann durch die Feuerwehrausbilder eine weitere Prüfung.

Von Henning Lehmann

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