Geruchsstopp geriet ins Stocken

Abgeschlossen ist die Verlegung der Zuleitungen. Das Abwasser wird unterhalb der Oberfläche eingeleitet. Der zweite Teil der Maßnahme, um die Geruchsbelästigung einzudämmen, ist ins Stocken geraten.

Immekath - Von Monika Schmidt. „Ich bin enttäuscht über den Abarbeitungsstand am Klärwerk“, erklärte der Immekather Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Zeitz seinem Ortschaftsrat. Er berichtete, dass die Arbeiten zum Abstellen der Geruchsbelästigung ins Stocken geraten sind. Die Abdeckung der Klärbecken lässt noch auf sich warten. „Das sollte im Juni vonstatten gehen“, erinnerte Hans-Jürgen Zeitz. Geplant war, die Becken mit Kugeln abzudecken, um die Geruchsbelästigung im Ort einzudämmen.

Ein erster Schritt, nämlich das Wasser tiefer ins Becken einzuleiten, ist umgesetzt worden. Doch die deutsche Firma, die für die Abdeckung ausgewählt wurde, ist sich nicht mehr sicher, ob das Vorhaben auch funktioniert, berichtete Hans-Jürgen Zeitz den Mitgliedern des Ortschaftsrates bei der Sitzung am Donnerstag. So wird befürchtet, dass bei einem erhöhten Wasserstand im Becken der Wind die Kugeln über den Rand drücken könnte. „Dann haben wir gar nichts gekonnt“, ärgerte sich Hans-Jürgen Zeitz. Deshalb hatte die Firma sich beim Wasserverband gemeldet und erklärt, dass sie das Funktionieren des Verfahrens nicht garantieren kann, informierte Hans-Jürgen Zeitz, der bedauerte, an der jüngsten Verbandsversammlung des Wasserverbandes nicht teilnehmen zu können. Dort hatte Geschäftsführerin Birgit Tüngler über den Sachstand berichtet.

Nun soll wohl wieder auf das Verfahren einer dänischen Firma zurückgegriffen werden, berichtete der Immekather Bürgermeister weiter. Sie verwendet Dreiecke für die Abdeckung. Allerdings gestalten sich die Verhandlungen schwierig, da es Sprachprobleme gibt.

Der Immekather Ortsbürgermeister ärgert sich darüber, dass das Vorhaben so lange dauert. „Nun haben wir bald wieder Sommer und das Problem ist noch nicht behoben“, stellte er fest. Der Wasserverband könne nur froh sein, dass es bisher noch nicht so viele warme Tage gab. Da sei die Geruchsbelästigung im Ort nicht so massiv gewesen wie im vergangenen Jahr. Ansonsten hätten sich die Beschwerden beim Verband in Klötze wohl schon wieder gehäuft, vermutete der Ortsbürgermeister. Er hofft auf eine schnelle Lösung des Problems.

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