Abrissbirne kommt im Herbst / Gelände wird neu gestaltet

Genehmigung für den Rückbau der ehemaligen Gaststätte liegt vor

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Im Dreieck zwischen Gardelegener und Neustädter Straße ist die frühere Gaststätte ortsbildprägend für diejenigen, die aus Richtung Schwiesau in die Klötzer Innenstadt fahren. Deshalb soll die Fläche nach dem Abriss des Gebäudes ansprechend gestaltet werden.

Klötze. „Wir haben jetzt grünes Licht“, informierte Bürgermeister Matthias Mann. Der Abriss des Grundstücks Glückselig an der Kreuzung Gardelegener Straße / Neustädter Straße kann ausgeschrieben werden.

Die Stadt stand damit schon seit geraumer Zeit in den Startlöchern, musste aber zunächst den schriftlichen Bescheid des Landesverwaltungsamtes mit der Abrissgenehmigung abwarten. Dieser ist nun eingetroffen, ebenso für ein Grundstück an der Salzwedeler Straße. Dort sollen die Gebäude weichen und Platz für ein kleines Wohngebiet machen.

Der Abriss wird vom Land mit Mitteln aus der Städtebauförderung unterstützt. Das Grundstück Glückselig an der Gardelegener Straße hatte die Stadt Klötze bereits im vergangenen Jahr erworben. Finanziert wurde der Kauf aus den Ablösemitteln für die Stadtsanierung. Diese Mittel sollen nun auch für den Abriss genutzt werden.

„In der vergangenen Woche hatten wir einen Termin mit unserem Sanierungsträger Saleg“, erklärte der Klötzer Bürgermeister im AZ-Gespräch weiter. Dabei sollte unter anderem überlegt werden, wie das Grundstück nach dem Abriss der ehemaligen Gaststätte und ihrer Nebenräume genutzt und gestaltet werden kann. Ein Teil der Fläche soll für die benachbarte Kindertagesstätte Spatzennest verwendet werden. So soll ein ordentlicher Parkplatz geschaffen werden. Bislang parken die Mitarbeiter auf dem eher provisorisch hergerichteten Hof der Gaststätte. Auch eine Spielplatzerweiterung der Kita ist im Gespräch.

Außerdem könnte die Stadt einen Bauplatz anbieten. Die Nachfrage nach Grundstücken in der Innenstadt ist steigend. Dazu soll die Fläche gestaltet werden, da sie ortsbildprägend ist. Wer von Schwiesau aus in Klötze einfährt, fährt unmittelbar auf das Dreieck mit der früheren Gaststätte, die in den 1980er Jahre auch die Volkssolidarität beherbergte, zu.

Die Ausschreibungen für die Abrissmaßnahmen können somit auf den Weg gebracht werden. „Es dauert aber noch einige Zeit, bis sich etwas Sichtbares tut“, so Matthias Mann. Im Oktober oder November könnten die Arbeiten beginnen.

Von Monika Schmidt

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