Bernd Unruh und Ruth Krone gewannen 20. Wettbewerb

Gelungenes Jubiläum

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Der amtierende Klötzer Schützenkönig Bernd Unruh und Seriensiegerin Ruth Krone aus Magdeburg holten sich beim Neujahrsschießen die Siege.

Klötze. Das Neujahrsschießen des Klötzer Schützenvereins wurde bei seiner 20. Auflage wieder sehr gut angenommen. Exakt 100 Teilnehmer gaben ihre Schüsse in den verschiedenen Wertungen ab. 197 Scheiben wurden beschossen, wertete Dr. Henry Herper aus.

An seinem Computer liefen die Fäden für das Schießen zusammen.

Zum Jubiläum hatten sich die Klötzer Schützen einen Sonder-Wettbewerb einfallen lassen: Ein Schuss musste mit der Goßkaliber-Waffe auf eine normalgroße Scheibe abgegeben werden, die eine Krähe zierte. „Bei der Entfernung von 50 Metern sieht die Krähe aus wie ein Spatz. Aber man kann sie treffen“, erklärte Henry Herper. Eigentlich kein Wunder, dass der Sonderpokal schließlich an einen Schützen ging, der auch Jäger ist: Eckhard Wegwarth freute sich über die Trophäe.

Die Beteiligung war sehr gut. Bis Mittag hatten schon mehr Teilnehmer ihre Scheibe beschossen als in schlechten Jahren des Wettbewerbs insgesamt kamen. Aus dem gesamten Altmarkkreis, aus Magdeburg und Fallersleben waren unter anderem Teilnehmer dabei. Die wohl weiteste Anreise hatte Erick Petterson, er kam aus Amerika. Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski hatte seinen Schwiegersohn mit zum Wettbewerb genommen. Neben dem Ortsbürgermeister gaben auch Bürgermeister Matthias Mann und Landrat Michael Ziche Schüsse auf dem Schießstand ab. Der Bürgermeister übrigens mit gutem Erfolg, er belegte mit 37 Ringen den 30. Platz. Der Landrat kam auf Platz 56, der Ortsbürgermeister auf Platz 66 und musste auch seinem Schwiegersohn den Vortritt lassen.

An der Spitze hatten die Klötzer bei den Männern das Zepter in der Hand. Bernd Unruh und Dr. Henry Herper erreichten je 47 Ringe, wobei der amtierende Klötzer Schützenkönig das bessere Trefferbild hatte, denn Bernd Unruh gewann zusätzlich auch den Pokal für die beste Zehn. Dritter wurde Detlef Giggel vom SV Gardelegen. Die Hansestädter waren im Übrigen sehr gut vertreten beim Wettbewerb in Klötze. Neben dem Gardelegener Schützenverein stellte auch der PSV Gardelegen eine starke Mannschaft. Das wurde bei der Siegerehrung für die Frauen deutlich. Perdita Engel vom PSV Gardelegen erreichte den dritten Platz, Elke Kiemann aus Gardelegen kam auf den zweiten Platz. Gegen Ruth Krone von der Schützengilde Magdeburg hatten die Frauen aber keine Chance. Sie gewann das Neujahrsschießen aus Klötze seit 2004 ununterbrochen und konnte somit den achten Pokal mit nach Hause nehmen.

Einen Sonderpreis gab es für den Ehrenpräsidenten des Landesschützenverbandes, Hans Keller aus Magdeburg. Auch er ist in Klötze ein häufiger Gast bei Schießwettbewerben. Spontan entschieden sich die Organisatoren, auch eine Urkunde für die „beste Probe-Zehn“ anzufertigen. Denn der Magdeburger setzte den Probeschuss genau ins Schwarze, hatte aber beim anschließenden Wertungsschießen nicht so viel Glück.

Der Dank des Schützenvereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Herms galt allen Helfern und Sponsoren des Wettbewerbs, den das Team von Uwe Schiller vortrefflich vorbereitet hatte.

Von Monika Schmidt

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