1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Klötze

Kein Gehweg bis zum Klötzer Trimm-dich-Pfad

Erstellt:

Von: Lea Weisbach

Kommentare

ein Schild lehnt an einem Baum
Der Durchgang vom Trimm-dich-Pfad zum Tierpark ist wegen der Afrikanischen Schweinepest verschlossen. © Monika Schmidt

Der Wunsch des Klötzers Stefan Droska, an der Schützenstraße vom Klötzer Ortsausgang bis zum Beginn des Trimm-dich-Pfades einen Gehweg zu bauen, wird nicht erfüllt.

Klötze – „Es wäre nicht verkehrt, einen Gehweg bis zum Trimm-dich-Pfad anzulegen“, regte Einwohner Stefan Droska während der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Klötze ab. Der bestehende Fußgängerweg an der Schützenstraße endet am Waldbad. In diesem Bereich gibt es keine Möglichkeit für Fußgänger, auf einem sicheren Weg entlang der Schützenstraße vorbei am Klötzer Ortsausgang bis zum im Wald gelegenen Trimm-dich-Pfad zu kommen. Etwa 200 Meter müssen die Fußgänger auf der Straße gehen, wusste der Einwohner. Der Wunsch nach einem Gehweg in dem Bereich an der Kreisstraße in Richtung Jemmeritz ist nicht neu, wurde aber bislang von den Verantwortlichen als nicht umsetzbar eingestuft. Ortschaftsratsmitglied Klaus Ewertowski betonte, dass die Straße, an der Stefan Droska den Bau eines Gehweges vorschlägt, keine kommunale sei, sondern eine Kreisstraße. Somit liege die Zuständigkeit an anderer Stelle – und zwar beim Altmarkkreis Salzwedel. Deshalb wurde nach einer anderen Lösung gesucht, wie Stadt-Bürgermeister Uwe Bartels erinnerte, und auf die Alternative aufmerksam machte: Um einen sicheren Übergang zwischen dem Tierpark und dem Trimm-dich-Pfad, beides beliebte Ausflugsziele der Klötzer, zu schaffen, wurde im Tierpark am Ende des Damwildgeheges ein Tor in Richtung Wald eingebaut. Allerdings ist dieses Tor nicht immer geöffnet, wie der Einwohner, aber auch die Ortschaftsräte wussten. Dabei spielen unter anderem die Öffnungszeiten des Tierparks eine Rolle. Das Tor soll nur während der Öffnungszeiten des Tierparks offen sein, hatte die Stadt festgelegt. Außerdem war und ist das Tor ganz verschlossen. Zunächst wegen der coronabedingten Schließung des Tierparks im vergangenen Jahr, inzwischen aber auch wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest wurde angeordnet, das Tor verschlossen zu lassen. Somit können frei lebende Wildschweine aus dem Forst nicht auf das umfriedete Tierparkgelände gelangen, um die Schweinepest zu den dort lebenden Wildschweinen einzuschleppen. „Um die Tiere zu schützen, wird das Tor zur Anlage geschlossen“, erinnerte Bürgermeister Uwe Bartels.

Auch interessant

Kommentare