Stadtrat berät am Mittwoch im nichtöffentlichen Teil über die Vorschläge von Dr. Schielke

Geheimnis um die graue Mauer

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Einziger Farbtupfer an der grauen Mauer an der Gardelegener Straße ist das Unkraut zwischen den Steinen. Über die farbliche Gestaltung der Betonfläche indes hat es noch keine Entscheidung gegeben. Der Stadtrat spricht darüber nur nichtöffentlich. 

Klötze. Mit den Unterlagen zur Stadtratssitzung haben die Mitglieder des Stadtrates auch zwei Anträge zugesendet bekommen. Darin geht es um die Gestaltung der Mauer an der Gardelegener Straße. Dr. Wilfried Schielke, Vorsitzender des Freundeskreises Altmärkische Schweiz, hat die Anträge eingereicht.

Beraten werden soll über das Thema Mauergestaltung an der Gardelegener Straße offensichtlich aber erst im nichtöffentlichen Teil der Sitzung, denn bei den öffentlichen Tagesordnungspunkten der Sitzung am Mittwoch, 5. September, sind die Anträge von Dr. Schielke nicht erwähnt.

Eigentlich sollte über die Gestaltung der Mauer der Klötzer Ortschaftsrat entscheiden. Dort waren die Vorschläge von Dr. Schielke aber nicht zur Beratung gekommen. Darüber hatte sich der reimende Arzt im Ruhestand im Mai mit einem zweiten Gedicht zur Mauer beschwert (wir berichteten).

Schielke hatte eine ganze Mappe voller Vorschläge zur Gestaltung zusammengestellt. Besonders am Herzen liegt ihm, das Klötzer Wappen auf der Mauer zu verewigen. Da der Ortschaftsrat über seine Vorschläge nicht beriet, wandte sich der Klötzer an den Stadtrat.

Von Monika Schmidt

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