Aktionstag der CO2-BI in Kunrau / Karawane zog zu Fuß, zu Pferde und mit dem Rad ums Schloss

Gegen Gasbohren im Drömling

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Dass die Drömlingsregion vor Erdgasbohrungen und Fracking geschützt werden muss, forderten mehr als 200 Aktivisten gestern Nachmittag bei der Drömlingskarawane am Kunrauer Schloss. Initiator war Christfried Lenz (Mitte) mit der BI „Kein CO2-Endlager Altmark“.

Kunrau. Dass im Drömling Naturpark und Erdgasförderung konträr gehen, dokumentierten über 200 Einwohner aus der Region, aber auch aus benachbarten Gebieten gestern. Unter dem Motto „Natur erhalten.

Drömling und Umgebung schützen vor Gasbohren und Fracking“ hatte die Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“ einen Aktionstag in Kunrau organisiert.

Parteiübergreifend betonten die Politiker, dass im Drömling keine Erdgasfördertürme errichtet werden sollen, sondern der Naturpark bei seiner Entwicklung zum Biosphärenreservat unterstützt werden muss. Nach der Kundgebung zogen die Teilnehmer der „Drömlingskarawane“ mit bunten Bändern, Luftballons und Transparenten ausgestattet eine Runde um das Kunrauer Schloss. Um den Drömling näher kennen zu lernen, gab es anschließend CO2-freie Ausflüge zu Fuß, zu Pferde oder mit dem Fahrrad, bei dem Naturparkleiter Fred Braumann, Naturparkmitarbeiter Ulf Damm und der Kunrauer Ortsbürgermeister Uwe Bock auf die Schönheiten der Natur hinwiesen. Alle drei betonten, wie auch schon die Redner bei der Kundgebung, dass der Drömling wichtig für die Wasserversorgung ist: Aus der Jeetze, die bei Altferchau entspringt, wird Salzwedel versorgt, aus der Ohre und den Drömlingsgräben die Region Magdeburg.

Einen weiteren Artikel zu diesem Thema finden Sie am Montag im E-Paper und in der Printausgabe der Altmark-Zeitung.

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