Mehr Sicherheit für die Schüler in Jahrstedt und Böckwitz

Fußgängerüberweg oder besser gleich eine Ampel

Weil an der Böckwitzer Ortsdurchfahrt ebenso wie in Jahrstedt vor allem in den Morgenstunden so viel Verkehr ist, forderten die Mitglieder des Ortschaftsrates mindestens Fußgängerüberwege in der Nähe der Bushaltestellen. Foto: Lieske

Jahrstedt. Mehr Sicherheit für die Kinder auf dem Schulweg wünschte sich der Jahrstedter Ortsbürgermeister Uwe Bartels. Und regte deshalb an, über einen Fußgängerüberweg nachzudenken.

Vor allem in Böckwitz ist ihm aufgefallen, dass der Weg vom Rundling bis zur Bushaltestelle über die viel befahrene Landesstraße ziemlich gefährlich ist. Am Morgen, wenn die Kinder zum Schulbus gehen und gleichzeitig Schichtverkehr auf der Straße ist, herrsche sehr viel Betrieb. „Das ist in Böckwitz eine richtige Raserstrecke“, erklärte der Ortsbürgermeister. Aber auch in Jahr-stedt ist das Überqueren der Hauptstraße zu Hauptverkehrszeiten schwierig. „Für die Kinder, die vom Mühlenberg kommen, ist der Weg über die Kreuzung am Drömlinger Hof relativ lang“, hat Uwe Bartels festgestellt. Sie müssen an den Dorfplatz zur Bushaltestelle. Zwar hatte sich die Gemeinde bemüht, durch das Verlegen der Gehwege eine gewisse Ordnung in den Kreuzungsverkehr zu bringen, trotzdem sei der Weg vom Mühlenberg in Richtung Ortsmitte recht weit. Gleiches gelte im Übrigen für die Germenauer Bushaltstelle. Kerstin Lohr warf ein: „Ist eine Ampel nicht besser als ein Überweg“, aber die sah der Ortsbürgermeister als utopisch an. Zumindest eine Verkehrszählung für Jahrstedt und Böckwitz sollte beantragt werden, einigten sich die Ortschaftsräte. Aber diese müsste auch gerade die Stoßzeiten des morgendlichen Verkehrs erfassen, forderten sie weiter.

Von Monika Schmidt

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