Avacon investiert 3,3 Millionen Euro

Kunrauer Umspannwerk wird erweitert

Ein Bauschild erklärt am Kunrauer Umspannwerk, welche Arbeiten dort derzeit laufen. Für 3,3 Millionen Euro wird dort investiert.
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Am Kunrauer Umspannwerk laufen Bauarbeiten. Es muss erweitert werden, damit die neue 110 kV-Leitung angeschlossen werden kann.
  • Monika Schmidt
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Für 3,3 Millionen Euro wird das Kunrauer Umspannwerk erweitert. Die Arbeiten sollen ein Jahr dauern.

Kunrau – Das Kunrauer Umspannwerk muss ausgebaut werden. Dies ist nötig, um die künftige 110 kV-Leitung, die von Kunrau nach Tylsen führen soll, in das System einzubinden. Vor einigen Tagen haben auf der Fläche des Kunrauer Umspannwerks die Arbeiten begonnen, wie Corinna Hinkel, Pressesprecherin beim zuständigen Energieversorger Avacon auf AZ-Anfrage mitteilte.

Die rund 35 Kilometer lange neue Leitung – die auf Drängen der Einwohner und einer eigens gegründeten Bürgerinitiative nicht als Freileitung, sondern als Erdkabel verlegt wird – soll die bereits bestehenden, ungewöhnlich langen 110 kV-Leitungen, die aus Gardelegen kommend nach Ellenberg und nach Nettgau führen, zu einem Ring schließen, erläutert die Pressesprecherin weiter. „So wird die Versorgungssicherheit in der gesamten Region deutlich erhöht“, teilt Corinna Hinkel mit.

3,3 Millionen Euro werden investiert

Zugleich soll durch die Maßnahme die westliche Altmark, die bislang mit den Spannungsebenen 30 und 15 kV versorgt wird, gemäß dem Stand der Technik auf eine moderne 110/20 kV-Versorgung umgestellt werden. „Das ist mit dem bestehenden Netz nicht möglich“, erläutert Corinna Hinkel den Grund für die große Investition des Unternehmens. Neben der Verlängerung der Sammelschiene und dem Neubau technischer Freiluftfelder werden auch zwei Betriebsgebäude auf dem Gelände neu errichtet und mit modernster Technik ausgestattet. Die Arbeiten im Umspannwerk werden nach jetziger Planung mindestens ein Jahr, bis zum Sommer 2022, andauern. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt etwa 3,3 Millionen Euro.

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