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Projekt Hochzeitsbäume in Kunrau soll neu beantragt werden

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Von: Monika Schmidt

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Junge Bäume, die im Kunrauer Park gepflanzt sind, stehen in voller Blüte.
Im Kunrauer Schlosspark sollen künftig Hochzeitspaare einen Baum als Erinnerung an das feierliche Ereignis pflanzen dürfen. © Monika Schmidt

Das Projekt Hochzeitsbäume im Kunrauer Schlosspark soll wieder aufgenommen werden. Beim ersten Versuch war der Antrag des Ortschaftsrates von der Stadt abgelehnt worden. Nun gibt es Aussicht auf eine Zustimmung.

Kunrau – Kaum war Raimund Berndt bei der jüngsten Sitzung wieder als Ortschaftsratsmitglied von Kunrau verpflichtet – er rückte für Uwe Bock nach – wiederholte er einen Antrag, den er schon in der vorigen Legislaturperiode gestellt hatte: „Wenn im Park ein Baum gefällt wird, muss ein neuer nachgepflanzt werden“, so lautete der Antrag des Kunrauers. „Mir ist das ein persönliches Anliegen, dass der Park erhalten bleibt“, betonte Raimund Berndt. Seit Jahren beobachte er, dass nach jedem Sturm Bäume aus dem Park herausgeholt werden müssen, weil sie durch den Wind beschädigt wurden. „Es kann doch nicht schlimm sein, etwa fünf Bäume im Jahr zu pflanzen“, erklärte das Kunrauer Ortschaftsratsmitglied weiter. Ortsbürgermeister Frank Bartels antwortete, dass er schon mit dem Stadt-Bürgermeister über dieses Thema gesprochen habe. Denn die Kunrauer verfolgen immer noch das Projekt der Hochzeitsbäume, die Brautpaare im Park pflanzen sollen. „Das sollten wir noch mal anschieben“, regte Frank Bartels an. Vom Vorgänger von Uwe Bartels war das Hochzeitsbaumprojekt abgelehnt worden, weil der Park Teil einer Studie war und nicht verändert werden durfte. „Uwe Bartels hat nichts dagegen“, wusste Frank Bartels zu berichten. Deshalb sollte das Projekt noch mal angeschoben werden, schlug er vor. Zudem sollte mit der Verwaltung des Biosphärenreservats gesprochen werden, um zu klären, welche Baumarten am besten im Kunrauer Park gepflanzt werden sollten. Mit diesem Vorhaben zeigte sich auch Raimund Berndt einverstanden. 

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