1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Klötze

Abriss in Klötze erst nach Genehmigung

Erstellt:

Von: Monika Schmidt

Kommentare

ein leer stehender Wohnblock
Der Block mit den vier Eingängen im Wohngebiet An der Wasserfahrt soll abgerissen werden. © Monika Schmidt

Ein weiterer Wohnblock im Klötzer Gebiet An der Wasserfahrt soll abgerissen werden. Das kann sich aber noch einige Monate hinziehen.

Klötze – Die Klötzer Wohnungsbaugenossenschaft plant für dieses Jahr keine weiteren größeren Investitionen. Das wurde bei der Mitgliederversammlung im Altmarksaal deutlich, bei der der Geschäftsbericht des Vorstandes für 2021 vorgestellt wurde. Zwar werden wie in jedem Jahr Wohnungen für die Neuvermietung hergerichtet und auch laufende Instandhaltung vorgenommen. Ansonsten steht einzig die Vorbereitung des Abrisses des Blocks An der Wasserfahrt 20-23 im Blickpunkt. Dieser Rückbau wird sich aber wohl noch einige Zeit hinziehen, informiert Heike Meise, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Klötzer Genossenschaft. Denn das Unternehmen hat über die Stadt Fördermittel aus dem Stadtumbauprogramm „Lebendige Zentren“ für die Maßnahme beantragt. Deshalb ist dieses Vorhaben auch Bestandteil im Haushaltsplan der Stadt, der bei der jüngsten Stadtratssitzung beschlossen wurde. Allerdings: „Ein Fördermittelbescheid liegt uns bislang noch nicht vor“, teilte Heike Meise den Mitgliedern mit. Beantragt wurde er schon im November 2020. Der Vorstand der Genossenschaft geht deshalb davon aus, dass der Abriss sich noch verzögert. Denn eine Ausschreibung für die Arbeiten mit der folgenden Vergabe ist erst dann möglich, wenn der Fördermittelbescheid vorliegt, erinnert Heike Meise. Die positive Nachricht für die Mitglieder war, dass der Wohnblock, der schon in den vergangenen Jahren leer gezogen wurde, von allen Versorgungsleitungen getrennt ist und somit für die Genossenschaft keine Kosten mehr verursacht. Im Etat der Stadt sind als Gesamtkosten für den Abriss 310 640 Euro vorgesehen. Sobald der Bescheid eintrifft, werden die Mittel an die Genossenschaft weitergereicht, die dann die Ausschreibung auf den Weg bringen kann. Da aber sowohl für die Ausschreibung als auch für die Vergabe zeitliche Fristen eingehalten werden müssen, könnte sich der Beginn der Bauarbeiten noch einige Monate hinziehen. 

Auch interessant

Kommentare