So viel finanzielle Mittel wie noch nie

21.000 Euro für neue Medien in der Klötzer Bibliothek

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch und hält das Positionspapier der öffentlichen Bibliotheken in Deutschland in der Hand.
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Ilka Prager will die Klötzer Stadt- und Kreisbibliothek in die Moderne bringen.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Mit 21000 Euro stehen der Klötzer Stadt- und Kreisbibliothek in diesem Jahr so viel finanzielle Mittel wie noch nie für Neuanschaffungen zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Digitalisierung.

Klötze – So groß wie nie ist die finanzielle Förderung für die Klötzer Stadt- und Kreisbibliothek in diesem Jahr. Bibliotheksleiterin Ilka Prager kann aus dem Vollen schöpfen. „Die Unterstützung für Klötze hat sich in diesem Jahr mehr als verdreifacht“, freut sie sich. Bisher musste die Stadt bei 5000 Euro Fördermitteln auch einen Eigenanteil von 5000 Euro zahlen. In diesem Jahr bekommt sie für ihren Eigenanteil von 5000 Euro aber 16 000 Euro an Fördermitteln. Damit stehen 21 000 Euro für die Einrichtung zur Verfügung. „Noch nie in meinem ganzen Berufsleben gab es so viel Geld für Klötze“, ist Ilka Prager nahezu sprachlos.

„Kampfshopping“ ist möglich

Für sie bedeutet das „Kampfshopping“. Denn das Jahr ist nicht mehr lang und die Mittel müssen noch ausgegeben werden. Dabei rückt die moderne Ausrichtung der Bibliothek in den Fokus. „Die Mittel werden nicht mehr vordergründig für die Printmedien ausgegeben“, erklärt Ilka Prager, die mit vollem Einsatz die Akquise der Medien betreibt. Dafür muss sie den Buchmarkt ebenso im Blick haben wie die Non-Book-Angebote und technische Neuerungen wie die Vorlese-Tonies und Lern-Roboter, die in der Kinderbibliothek sehr gut angekommen sind. Künftig soll es in der Einrichtung auch digitale Spiele geben, kündigt Ilka Prager an. „Es ist eine riesige Herausforderung, 21 000 Euro auf dem Markt auszugeben“, weiß Ilka Prager um ihre Verantwortung. Die erste Rate von 10 500 Euro hat sie bereits abgefordert. Nun bleiben acht Wochen Zeit, um alle Rechnungen einzureichen. Die zweite Rate soll dann bis zum Jahresende ausgegeben werden. Die Fördermittel sind aber nicht dafür vorgesehen, um zu den digitalen Spielen auch die passende Hardware anzuschaffen. Diese müsse bei den Nutzern bereits vorhanden sein, erklärt sie.

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