Schrittweise Sanierung geplant

Frische Farbe für die Kunrauer Grundschule

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Die graue Grundschule bekommt an der Seite zur Schulstraße hin eine Dämmung und einen neuen Anstrich. Auch die marode Treppe am Giebel wird erneuert.

Kunrau. Für die Grundschule in Kunrau hat die Stadt Klötze eine Sanierungsmaßnahme ausgeschrieben. Und zwar soll die Fassade im genutzten Teil des Gebäudes gedämmt werden und die Treppe im Eingangsbereich saniert werden. Als Bauzeit sind Oktober und November vorgesehen.

„Wir wollen das in diesem Jahr noch fertigbekommen“, gab Bürgermeister Matthias Mann im Stadtrat eine Zielstellung bekannt. Etwa 30 000 bis 40 000 Euro seien für die Arbeiten im Haushalt vorgesehen. „Wir wollen da Stück für Stück investieren“, so Matthias Mann. Wie bei der Hegefeldhalle, wo die Stadt ebenfalls eine schrittweise Sanierung plant, soll auch die Kunrauer Grundschule aus Eigenmitteln saniert werden. Die Idee, den ungenutzten Teil des Gebäudes zurückzubauen und eine neue Eingangssituation zu schaffen, ist inzwischen mangels einer Förderfähigkeit der Maßnahme wieder in der Schublade verschwunden.

„In der nächsten Woche wird die Firma, die die Fassade an der Grundschule macht, bekannt gegeben“, informierte Kunraus Ortsbürgermeister Uwe Bock am Dienstag im Ortschaftsrat. Dann wird die Gebäudeseite zur Schulstraße nicht nur gedämmt, sondern bekommt auch einen neuen Anstrich. „Auch die Fensterbänke, die schon marode sind, werden wohl neu gemacht“, erklärte Uwe Bock.

Erneuert wird in diesem Zuge auch die Treppe an der Giebelseite des Gebäudes. „Der Beton geht schon auseinander und bröckelt“, so Uwe Bock. Die Betontreppe soll nun durch eine Stahltreppe ersetzt werden, weil das günstiger sei als eine neue aus Beton zu bauen.

Burkhard Hartmann fragte im Ortschaftsrat, ob die Treppe überhaupt genutzt werde oder ob man das Geld sparen könnte? Uwe Bock konnte versichern, dass die Treppe durchaus genutzt wird. Zwar würden die Schüler die anderen Eingänge benutzen, allerdings gehen die Lehrer durch den Seiteneingang und auch das Schulessen wird dort angeliefert. Zudem sei die Treppe ein wichtiger Fluchtweg.

Von Monika Schmidt und Katharina Schulz

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