Gaststube des Dorfgemeinschaftshauses in Jahrstedt sieht freundlicher aus

Frische Farbe für den Drömlinger Hof

Die Wände der Gaststube des Jahrstedter Dorfgemeinschaftshauses Drömlinger Hof wurden neu gemalert. Damit die frische Farbe lange hält, weist André Homeyer ausdrücklich auf das Rauchverbot hin.
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Die Wände der Gaststube des Jahrstedter Dorfgemeinschaftshauses Drömlinger Hof wurden neu gemalert. Damit die frische Farbe lange hält, weist André Homeyer ausdrücklich auf das Rauchverbot hin.

Jahrstedt – Die Corona bedingte Schließung der Dorfgemeinschaftshäuser kam den Jahrstedtern gerade Recht. Denn sie konnten die Zeit nutzen, um die seit mehreren Jahren erwünschten Malerarbeiten in der Gaststube des Drömlinger Hofs umzusetzen.

Wie André Homeyer, stellvertretender Ortsbürgermeister, bei der ersten Zusammenkunft nach Corona berichtete, haben die Arbeiten vor vier Wochen begonnen.

Die Wände bekamen einen neuen Anstrich und die Türen, die bislang dunkel waren, wurden in Weiß gestrichen. „Damit sieht der ganze Raum deutlich freundlicher aus“, erklärte Homeyer. Da auch die Fensterrahmen reichlich vergilbt waren, wurden sie von innen ebenfalls gestrichen. Auch wenn bekannt ist, dass in den Räumlichkeiten Rauchverbot herrscht, sollen die Nutzer mit einem extra Schild noch einmal auf diesen Umstand hingewiesen werden. „Dann haben wir auch lange etwas von der Renovierung“, schätzte Homeyer.

Die Gaststube soll weiter modernisiert werden. So haben die Vereine aus dem Dorf entschieden, dass die Einnahmen vom Weihnachtsbaumanleuchten für den Kauf gebrauchter Tische und Stühle für die Gaststube verwendet werden sollen. „Die sind zwar gebraucht, aber sehr stabil“, berichtete André Homeyer. Somit könne das freundlichere Aussehen der Räumlichkeiten noch unterstrichen werden.

Im Zuge der Malerarbeiten in der Gaststube wurden auch die Fenster des Saals von außen gestrichen, berichtete er den Ortschaftsräten weiter. Von innen seien sie noch gut, deshalb musste da nicht eingegriffen werden. Die Gardinen des Saals wurden trotzdem abgenommen und werden gewaschen. Wie André Homeyer erinnerte, könne der Saal wieder genutzt werden, wenn die Mieter ein Hygienekonzept bei der Stadt einreichen und dafür eine Genehmigung bekommen.

Da die Arbeiten am Saal und in der Gaststube relativ überraschend starteten, konnte vorher nichts abgedeckt oder abgeklebt werden. Deshalb muss, bevor die Räume wieder genutzt werden können, ordentlich geputzt werden. Die Jahrstedter wollen dafür den Arbeitseinsatz nutzen, der eigentlich im Frühjahr geplant war und der dann wegen Corona abgesagt werden musste.

Am Sonnabend, 15. August, sind alle Einwohner – auch die aus Böckwitz – aufgerufen, sich um 9 Uhr am Saal einzufinden. „Von 7 bis 77 haben wir für jeden etwas zu tun“, ist sich André Homeyer sicher. So muss in der Gaststube gründlich geputzt werden. Der Staub muss weg, der Fußboden muss gewischt werden und die Gläser im Schrank müssen gespült werden.

Nicht nur im Saal, auch in den Außenbereichen gebe es eine Menge Arbeit. „Es wäre toll, wenn viele mitmachen. Dann können wir hinterher auch wieder toll feiern“, hofft André Homeyer auf eine rege Beteiligung. Wenn der Arbeitseinsatz abgeschlossen ist, könnte die Gaststube ab 15. August wieder genutzt werden. VON MONIKA SCHMIDT

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